DFÜ-Netzwerk
Hier finden Sie häufig gestellte
Fragen unser Kunden und die Antworten des KielNET-InterNET
Teams zum Thema DFÜ-Netzwerk.
| Das Überprüfen von Benutzername
und Kennwort bei der Einwahl dauert extrem lange? |
| Kontrollieren Sie bitte die Einstellungen
der KielNET-InterNET-Verbindung
im DFÜ-Netzwerk. Warscheinlich ist dort unter "Servertypen"
die Optionen "Am Netzwerk anmelden"
noch eingeschaltet. Alle Optionen bis auf "Softwarekomprimierung"
und "TCP/IP-Protokoll" sollten
hier deaktiviert werden. |
| Die Verbindung ist unglaublich langsam
- Jede Webseite braucht Minuten, um sich aufzubauen? |
|
Wenn dieses Problem bei allen Webseiten auftritt
(insbesondere auch bei der KielNET-InterNET-Seite),
schauen Sie bitte in der Konfiguration Ihres Browsers
nach, ob dort ein Proxy-Server eingetragen ist
(beim Internet Explorer unter "Extras" /
"Internetoptionen" /
"Verbindung" / "Einstellungen").
Ist dies der Fall, löschen Sie ihn und schalten
Sie die Proxy-Option aus. Ein Proxy ist ein Server,
den manche Provider zur Zwischenspeicherung von Webseiten
verwenden. Der vergebliche Versuch Ihres Browsers,
auf den Proxy eines anderen Providers zuzugreifen,
verlangsamt den Internet-Zugriff erheblich.
Falls das Problem nur bei bestimmten Webseiten auftritt,
ist vermutlich einfach der Webserver des Anbieters
oder seine Internet-Anbindung überlastet. Auf
derartige Probleme, die jenseits des KielNET-InterNET-Netzwerks
liegen, haben wir naturgemäß leider keinen
Einfluss. Sie können selbst feststellen, an welcher
Stelle der Verbindung es "eng" wird:
Geben Sie (bei bestehender Internet-Verbindung) in
der DOS-Box bzw. Konsole den Befehl tracert
(trace route = Routenverfolgung) ein, gefolgt vom
Namen des interessierenden Webservers, z.B.
C:\> tracert www.altavista.com
Sie erhalten eine Liste der Stationen, über die
die Verbindung läuft und die Laufzeiten, die die
Datenpakete bis zur jeweiligen Station benötigen.
Die hier angegbenen Daten sind ein Auszug eines Trace
und dienen nur als Beispiel!
| Routenverfolgung
zu www.altavista.com [209.73.164.91] über
maximal 30 Abschnitte: |
| |
| 1 |
28ms |
28 ms |
59 ms |
|
as1.kielnet.net [213.178.88.11] |
| 2 |
118
ms |
188
ms |
28
ms |
|
gw1.kielnet.net [213.178.88.1] |
| 3 |
265
ms |
29
ms |
28
ms |
|
hssi5-0-0.kel1.de.core.tng.de
[213.178.64.57] |
| 4 |
33 ms |
33 ms |
33 ms |
|
loopback-atm.ham1.tng.de
[213.178.80.81] |
| 5 |
33 ms |
33 ms |
34 ms |
|
62.67.234.17 |
| 6 |
34 ms |
34 ms |
34 ms |
|
ae0-20.mp2.Hamburg1.Level3.net
[195.122.140.202] |
| 7 |
143 ms |
50 ms |
52 ms |
|
so-3-0-0.mp1.London2.Level3.net
[212.187.128.46] |
| 8 |
518 ms |
122 ms |
122 ms |
|
unknown.Level3.net
[212.187.128.138] |
| 9 |
....... |
|
|
|
|
Sollten Sie bei den hier fablich abgehobenen Tracezeiten
sehr hohe Werte erhalten, liegt dies an unserem Routingverfahren
(BGP4), welches aber nicht ausschalggebend
für die Internetverbindung ist, da nur einzelne
Pakete verzögert werden. Sie werden feststellen
das diese erhöten Tracezeiten nicht durchgehend
bestehen. Wenn Sie einen erneuten Trace durchführen
werden die Zeiten anders ausfallen.
Aussagekräfig hingegen sind die darauf folgenen
letzen ms-Angaben, wie hier z.B. die Zeile 8
mit 122ms.
Hier besteht eine Verzögerung zwischen den Routen
von Zeile 7 nach Zeile 8. Bitte beachten Sie, dass ab
Zeile 5 alle weiteren Stationen nicht im Einflussbereich
der KielNET
GmbH liegen. |
Sie haben zusätzlich AOL 5.0
installiert, seitdem funktioniert die KielNET-InterNET-Verbindung
nicht mehr.
Der AOL-Client 5.0 hat die Unart,
tief in das System einzugreifen und andere Internet-Programme
zu blockieren, wenn man AOL als Standard-Verbindung
wählt. So können Sie das System wieder funktionsfähig
machen: |
Deinstallieren Sie die AOL-Software
mit Hilfe der Deinstallationsroutine (Start
> Einstellungen > Systemsteuerung
> Software > AOL).
Deinstallieren Sie das DFÜ-Netzwerk:
Start > Einstellungen
> Systemsteuerung > Software
> Windows-Setup.
Dort wählen Sie den Abschnitt Verbindungen
> Details > Häkchen vor
"DFÜ-Netzwerk" entfernen.
Alle Menüs schließen und PC neu starten.
Nach dem Neustart installieren Sie zunächst das
DFÜ Netzwerk erneut:
Start > Einstellungen
> Systemsteuerung > Software
> Windows-Setup.
Dort wählen Sie den Abschnitt Verbindungen
> Details > Häkchen vor
"DFÜ-Netzwerk" hinzufügen.
Alle Menüs schließen und PC neu starten.
Nach dem Neustart richten Sie den KielNET-InterNET-Zugang
neu ein. Die Anleitung finden Sie unter Hilfe / DFÜ-Netzwerk
und das entsprechende Betriebssystem, oder Sie verwenden,
wenn zur Hand, unsere CD-ROM.
Wenn Sie AOL ebenfalls weiter nutzen möchten, bauen
Sie vor einer erneuten Installation der AOL-Software
auf jeden Fall über das DFÜ-Netzwerk eine
Verbindung zu KielNET-InterNET
auf! Danach können Sie die AOL-Software wieder
installieren (verwenden Sie am besten eine neuere Version).
Achten Sie darauf, bei der Installation anzugeben, dass
Sie AOL nicht als Standard-Verbindung wählen möchten.
Bei einer solchen Vorgehensweise funktioniert in den
meisten Fällen das DFÜ-Netzwerk wieder (inklusive
AOL). |
| Einwahl über ein Handy / Wap-Handy
/ PDA ? |
Es ist nicht möglich
eine Verbindung zum KielNET-InterNET
über ein Handy / Wap-Handy / PDA herzustellen.
Bitte fragen Sie Ihren Mobilfunknetzbetreiber nach einer
entsprechenden Einwahlnummer. |
| Windows Me
baut keine Verbindung mehr auf oder Seiten werden nicht
angezeigt? |
Deinstallieren Sie die Software &
Treiber des Verbindungsgerätes (Modem/ISDN) komplett.
1. START / EINSTELLUNGEN
/ SYSTEMSTEUERUNG / SOFTWARE
2. Rufen Sie hier über den Reiter "WINDOWS
SETUP" auf.
3. Suchen Sie nach "VERBINDUNGEN"
und deselektieren Sie den Punkt.
4. Führen Sie wie aufgefordert den Neustart durch.
5. START / EINSTELLUNGEN
/ SYSTEMSTEUERUNG / NETZWERK
6. Löschen Sie hier ALLE Einträge,
sofern noch welche vorhanden sind.
7. Führen Sie wie aufgefordert den Neustart durch.
8. START / EINSTELLUNGEN
/ SYSTEMSTEUERUNG / SOFTWARE.
9. Rufen Sie hier über den Reiter "WINDOWS
SETUP" auf.
10. Suchen Sie nach "VERBINDUNGEN"
und klicken Sie auf "DETAILS".
11. Wählen Sie hier NUR "DFÜ-Netzwerk"
aus und klicken Sie wieder auf "OK".
ACHTUNG!
- Sollten Versionskonflikte auftreten, ERSETZEN
Sie die NEUEN
gegen die ALTEN
Treiber !!!
12. Führen Sie wie aufgefordert den Neustart durch.
Jetzt können Sie wieder Ihre Ihr Verbindungsgerät
(Modem/ISDN) installieren.
Die CAPI 2.0 sollte dann wieder standardmäßig
an die IP-Protokolle gebunden werden.
Kleiner TIPP, lassen Sie FRITZ!Web
(Bei einer FRITZ!Card) weg, da dort AVM-eigene DNS-Server
verwendet werden,
was zu Problemen führen kann.
Führen Sie dann, wie in unserer Hilfestellung unter
Windows 2000/Me beschrieben, die Einrichtung der DFÜ-Verbindung
durch.
Dann sollte Ihr System wieder normal funktionieren.
Wir können nur eine möglichen Lösungsansatz
beiten, sollte dieser nicht funktionieren,
wenden Sie sich bitte direkt an den Hersteller des Gerätes
und/oder Microsoft. |
| Windows XP baut
keine Internetseiten mehr auf? |
In diesem Fall muss das TCP/IP-Protokoll
von Windows neuinstalliert werden. Bitte halten Sie
ggf. die Windows-XP CD-ROM bereit. Stellen Sie
sicher, dass alle Programme geschlossen sind. Ebenfalls
sollten installierte Firewalls abgeschaltet werden,
da diese in Verbindung mit dem TCP/IP-Protokoll stehen
(die Windows XP Firewall brauchen Sie nicht zu beachten).
Klicken Sie auf START und dan auf AUSFÜHREN...
Geben Sie bitte folgendes ein:
netsh
int ip reset C:\resetlog.txt
Es wird für kurze Zeit ein schwarzes Fenster geöffnet, welches sich gleich
wieder schließt. Starten Sie nun den Computer neu und löschen Sie
die vorhandene KielNET-InterNET-Verbindung unter den Netzwerkverbindungen.
Richten Sie anschließend manuell wieder eine neu Verbindung ein. Eine
Anleitung zur manuellen Einrichtung des DFÜ-Netzwerkes finden Sie hier...
|
| Ich habe mir einen 0190-/0900-Dialer
"eingefangen". Was kann ich jetzt tun und
wie kann ich mich dagegen schützen? |
|
Sie sollten in jedem Fall als Erstes das Verbindungskabel
vom Computer zum Modem bzw. ISDN-Gerät trennen.
- Lassen Sie Ihren Computer mit einem aktuellen
Anti-Virusprogramm vollständig auf Viren überprüfen.
- Schauen Sie unter den DFÜ-Verbindungen nach,
welche Rufnummer gewählt wird und löschen
Sie ggf. die veränderte Verbindung und richten
Sie dann die KielNET-InterNET
Verbindung erneut ein.
- Sollte es sich um ein sehr aggressiven Dialer
handeln, ist es unter Umständen nicht möglich
die Verbindung zu löschen. Dies tritt meist
nur bei Windows 9x und Windows Me auf. Gehen Sie
in diesem Fall wie unter "Windows
Me baut keine Verbindung mehr auf oder Seiten
werden nicht angezeigt?" beschrieben vor,
um sämtliche DFÜ-Einstellungen neu zuinstallieren.
- Sollten die zuvor erwähnten Möglichkeiten
nicht greifen, bleibt nur noch eine kompette Neuinstallation
des Betriebssystems.
Es gibt freie sowie käuflich zuerwerbende Software,
die Sie gegen Dialer schützen kann, jedoch sind
gerade Dialer, die durch Viren in das System gelangen,
in der Lage diese Software auszuschalten/zu zerstören.
Der einzige Schutz, der auch nicht umgangen werden
kann, ist die Einrichtung einer "0190er/0900er"
Sperre bei Ihrem Verbindungsnetzbetreiber.
Sollten Sie bereits KielNET-Kunde
sein, können Sie auf der Hautseite
der KielNET GmbH
im Downloadbereich die entsprechenden Formulare herunterladen,
ausdrucken und an KielNET
senden.
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Letzte Aktualisierung:
Montag, 26.04.2004 9:49
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