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18. FAQ Fragen und Antworten
bitte Haftungsausschluß beachten, s. Hinweise Seite HISTORY


Themen dieser Seite / topic

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ATV1  Was darf man senden? Was kostet es? Bedienung des Textgebers bzw DTMF Gebers Typ Telekom TipSend (ATV Aktivitäten in Schleswig Holstein s. IGAF Seite, Einführung s. Startseite, LINK)
Wie bediene ich den TipSend DTMF Geber
ATV2  Das kleine Fachwörterlexikon für ATV Funkamateure. Stichwortsuche mit dem Explorer: Taste Strg zusammen mit F drücken.
BASTELN IC löten/entlöten und Fehlerursache, Bleche + Epoxy bohren und sägen, Kippschalter für 230V?, Chinchkabel
INTERNET Info zu eqsl und Funkportal, Webcam, Dynamic HTML, Ton auf meiner Seite/audio on my homepage, Echolink + Firewall?, Drucken von Web Seiten
COMPUTER  RAM Erweiterung, PCMCIA + Netzwerk, Windows Autorun abschalten, Störgeräusche auf dem Mikrofoneingang, USB Erweiterungen
Afu Software Probleme, Afu Programm MixW (PSK31)Tipp,
PACKET-RADIO 9K6 Problem, Themen der Mailbox.
Tipps zur Videobearbeitung nur auf der VIDEO Seite
VIDEO about video: choose VIDEO page, some parts with english translation.
Kleines Fachwörter Lexikon für ATV Amateure Stichwortsuche mit dem Explorer: Taste Strg zusammen mit F drücken. Korrekturen und Ergänzungen erwünscht. Alle Angaben nach bestem Wissen aber ohne Gewähr.

mail02.gif KONTAKT


ATV  weitere Hinweise zu ATV auf der ATV TECHNIKSEITE 

Frage 1: ATV Betriebsart.  Bevor ich mich mit atv befasse würde ich gern mehr über diese Betriebsart wissen. Was darf ich alles senden? Müssen die Geräte selbst gebaut werden. Wie hoch ist mein finanzieller Aufwand? Wo finde ich Partner im Raum Kiel? Wo gibt es noch Informationen?

Antwort: Auch für atv gilt die Durchführungsverordnung zum Amateurfunkgesetz. Die Themen bleiben also auf Privates und Technisches begrenzt. Beispiel: ATV kann ein Hilfsmittel sein um andere Funkthemen besser und schneller zu dokumentieren. Die Übertragung eines Computerbildes kann leicht bei einer Ferndiagnose zu Programmen und Einstellungen helfen.

Kosten: Minimalaufwand für den Empfang auf 23cm ist z.Zt.der analoge SAT-Receiver, Vorverstärker, Kabel und Antenne. Sicher ist es weniger kostenintensiv viel selbst zu bauen und ein gutes Gefühl wenn die selbst angefertigte Antenne, Verstärker, Videogeräte die gewünschten Ergebnisse erzielen. Partner sind in und um Kiel z.B. die Mitglieder der Interessengemeinschaft Amateurfunk Fernsehen (IGAF in SH). Sie liefern auch alle nötigen Informationen. Sonst sind die AGAF und DARC( s.LINK-Seite) die richtigen Ansprechpartner.

Frage 2: Wie bediene ich den TipSend (DTMF) Textgeber möglichst optimal für die Steuerung eines ATV Repeaters?
Um z.B. nach dem Einschalten sofort im MFV-Modus zu sein geht man wie folgt vor (im MFV-Modus benutzt man die dunkelgrauen Zahlen und Zeichentasten * und # ohne erst die SHIFT Taste zu benutzen) zu müssen:

>>In den SET UP Betrieb gehen<< In der Beschreibung steht das auf Seite 24
1)
SCROLL Taste (ganz rechts oben) drücken und festhalten
2)
OFF ON  Taste (ganz links oben) gleichzeitig drücken, dann beide Tasten loslassen
Nun befindet man sich im SET UP und stellt die Reihenfolge der möglichen Betriebsarten mit der SCROLL Taste und der Bestätigungstaste ins/Pfeil links-Taste (rechts oben) ein.
3) Mit der
SCROLL  Taste bis MFV gehen und die Bestätigungstaste INS/PFEIL-LINKS  Taste drücken. Mit dieser Aktion erscheint die Betriebsart MFV immer als erstes nach dem Einschalten.
4) Für den nächsten gewünschten Menuepunkt z.B. die
SCROLL Taste drücken bis D-MFV erscheint, dann die Bestätigungstaste INS/PFEIL-LINKS  Taste drücken. Nach dem Einschalten ist die 2. mit der SCROLL Taste wählbare Betriebsart D-MFV(Direkt-MFV). In dieser Betriebsart wird das gewählte Zeichen sofort als Ton gesendet.
5) Für den nächsten gewünschten Menuepunkt die
SCROLL Taste drücken bis z.B. RECHNER erscheint, dann die Bestätigungstaste INS/PFEIL-LINKS  Taste drücken.
Sonst mit der Bestätigungstaste
INS/PFEIL-LINKS solange drücken bis wieder MFV erscheint. Ende der Prozedur.

>>fertige MFV Codes speichern und laden, steht ab Seite 20,
 hat man ein falsches Zeichen eingegeben, bewegt man den Cursor mit den Pfeiltasten
HOME Pfeil links und END rechts in der oberen Reihe der Tastatur bis zu dem falschen Zeichen und "überschreibt" es mit dem Gewünschten.
6) Einschalten und mit den dunkelgrauen Tasten den Code eingeben, Beispiel: #123*
7) SHIFT drücken, dann SAVE
8) Namen eintragen, z.B. den Buchstaben A, Speichern mit der roten SEND Taste oder auch der Bestätigungstaste
INS/PFEIL-LINKS  Taste
>>Laden eines DTMF Code<<
9) Einschalten
10) SHIFT  LOAD  A   SEND drücken
11) Senden des gespeicherten Code A durch nochmaliges Drücken der SEND Taste

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BASTELN weitere Info, zum Thema ATV TECHNIKSEITE und SSTV TECHNIK

Frage 1: IC Löten. Wie kann man ein SMD Schaltkreis ( IC ) ohne Schaden und ohne Spezialwerkzeug von einer Platine ablöten.

Antwort: Ist der Schaltkreis nicht zu groß scheint mir das auslöten eines IC mit 2 Lötkolben und möglichst breiten Lötspitzen am einfachsten. Alles mit Lötzinn benetzen, alle Kontakte durch hin- und herbewegen der Lötspitzen erhitzen und dann mit der "dritten hand" ( durch einen Helfer ) abnehmen. Bei größeren Teilen hat sich folgende Methode bewärt: Ein feiner Kupferlackdraht wird unter eine Kontaktreihe gezogen und an einem Ende irgendwo befestigt. Jetzt lötet man Pin für Pin los und zieht mit dem Draht unter dem Pin durch. Mit der anderen Kontaktreihe wird gleichermaßen verfahren. Viel Erfolg.

Fehlerursache Lötstelle  Immer wieder stellt man kurzzeitige Fehler an Geräten mit überwiegend einseitig kaschierten Leiterplatten fest und oft sind es mechanisch oder/und temperaturbelastete Lötstellen die für den Ausfall verantwortlich sind. Mit der Lupe lassen sich i.d.R. solche Stellen leicht erkennen und nachlöten. Oft sind es Steckeranschlüsse oder separat gekühlte Halbleiter, die mit mechanischer Spannung auf die Lötstellen wirken. Zu nah an der Platine befindliche Hochlastwiderstände und/oder überbelastet sowie schlecht gekühlt schädigen die Lötstelle bis zum Totalausfall. Leicht zu erkennen durch Verfärbung des Platinenmaterials.

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Frage 2: Bleche und Epoxy bohren und sägen? Schon immer haben Bastler mit der Laubsäge Bleche oder Leiterplatten zugesägt. Mit einer Schere Löcher bohren und aufweiten gehört wohl weitgehend der Vergangenheit an. Wie macht man es nun möglichst optimal ?

Antwort: Natürlich ist die Laub- oder Bügelsäge mit dem richtigen Sägeblatt immer noch die einfache, wenn auch anstrengende Lösung. Auch wenn das eine oder andere Metallsägeblatt u.U. auf der Strecke bleiben wird.

Es gibt elektrische Bandsägen, die sich gut für relativ weiche Bleche wie Aluminium mit geringer Dicke eignen. Rundmaterial, speziell Messing nicht mit der Bandsäge sägen. Das Sägeband wird bei der geringsten Verkantung oder Verdrehung zerreißen. Kupferbleche, zumal sehr dünne Bleche, sollte man stets mit einer Schere, nicht mit der Haushaltsschere, schneiden. Leider reißen die Metallsägeblätter einer Bandsäge trotz aller Vorsicht leicht und sind bei hohem Preis auch noch schwer beschaffbar.

Da bietet sich eine mit Hartmetall bestückte, auch nicht ganz billige, Kreissäge schon eher an. Hier wird unbedingt empfohlen bei den hohen Drehzahlen und der Gefährlichkeit von Splittern immer besondere Schutzkleidung zu tragen. Ohne Schutzbrille überhaupt nicht arbeiten.

Bei Leiterplatten ist zu bedenken, dass die Feinstäube krebserregend sind und das Sägeblatt schnell abstumpft. Auch hier sollte man nur die Schere benutzen und Späne sofort entsorgen. Nur bei dünnen Teflonplatten ist die Haushaltsschere erlaubt,

Analog zum Sägen geht man beim Bohren von Leiterplatten vor. Auch hier müssen Stäube sofort abgesaugt werden, will man nicht sich und andere in Gefahr bringen. Epoxydplatten stumpfen den Bohrer schnell ab und es gibt erhöhte Gratbildung an den Leiterbahnen. Auch lösen sich die Leiterbahnen leicht vom Trägermaterial ab. Hier helfen spezielle Hartmetallbohrer. Einspannprobleme werden durch verdickte Bohrer am Einspannpunkt gelöst. Zum Bohren von sehr dünnen Blechen kann man u.U. mit einem Zentrumbohrer und gut geeigneter Unterlage, ohne alte Bohrlöcher, arbeiten. Die Gefahr, dass der Bohrer das Werkstück zerreisst oder mitdreht und dabei Verletzungen hervorruft ist groß. Besser sind hier kleine Stanzen zu verwenden, die auch saubere Löcher hinterlassen. Zum Aufweiten von Löchern gibt es Reibahlen, die sich besser eignen als die Haushaltsschere.

Frage 3: Ist die Verwendung von den üblichen kleinen Kippschaltern für 230 V zulässig? Die Frage kann ich nicht komplett beantworten. Ein von mir zerlegter Schalter wird mich künftig davon abhalten.

Wenn der Schalter die Angabe 250 V AC enthält, bietet sich das Teil auch für die Verwendung als Netzschalter mit begrenzter Strombelastung an. Wichtig ist dabei wohl die richtige mechanische Befestigung mittels 2 Muttern. Eine Mutter ist auf das zentrale Gewinde aufgedreht und mit einer zweiten Mutter wird befestigt. Einer Befestigung mit nur einer Mutter ist jedenfalls dringend abzuraten, da eine mechanische Schädigung leicht möglich ist. Dabei sind gefährliche Spannungen schnell freigelegt. Böse kann das enden, wenn man auch noch am Schutzkontakt spart. Mein Tipp: Nur gut isolierte, spezielle Netzschalter verwenden, keinesfalls unbekannte Mini Kippschalter aus der Bastelkiste.

Cinchkabel preiswert und relativ gut. Sind es keine "high end" Produkte, ist Vorsicht angesagt. Mein erster Ausfall, keine Masseverbindung, bestätigte einen schon vorher gemessenen Mangel von einem fertigen "low cost" Kabel: wenig Übersprechdämpfung zwischen parallel geführtem Audio- und Videokabel. Beim Absetzen hinter der Bruchstelle stellte ich mit Entsetzen fest: kein umschließendes Schirmgeflecht um den Innenleiter vorhanden. Der "Schirm" bestand nur aus 6 hauchfeinen, parallel geführten Adern.

Achtung: Kaum glaubliche, versteckte Qualitätsmängel an den Kabeln sind möglich! Drum prüfe wer was damit verbindet, ob er nicht doch was Besseres findet.

HQ HiFi Audiokabel mit angeschweißten Steckern sind leider auch nicht immer ohne Nachteile einsetzbar. Für Audioanwendungen ok, aber leider ist auch bei diesen, teils sehr teuren, Kabeln Vorsicht angesagt. Bei dicker Isolierung ist das eigentliche Kabel weiterhin dünn und keineswegs wirklich doppelt geschirmt wie die Werbung verspricht. Schlecht passende Massekontakte müssen u.U. erst nachgebogen werden. Als Videokabel nur bedingt geeignet. Da ist es besser preisgünstiges RG59 Kabel mit ausgesuchten Cinchsteckern zu versehen.

Cinchsteckverbindungen unterschiedlicher Qualität weisen auch deutliche Unterschiede in den mechanischen Abmessungen auf. Da kann es vorkommen, daß ein Stecker nicht in das Gehäuseloch einer dahinterliegenden Buchse paßt, weil die Kunststoffumhüllung der Qualitätsverbindung zu dick ist. Ähnlich Probleme kann es bei Selbstbauprojekten geben, wenn der Buchsenabstand zu gering gewählt wurde.

Koaxkabel sind mit einem Abschlußwiderstand betreiben. Selbst bei kurzen Leitungen und Frequenzen unter 5 MHz auch schon wichtig? Je nach Quelle und Abschluß kann es zu unterschiedlichen Effekten führen, wird das Kabel nicht mit dem passenden Abschlußwiderstand versehen. Z.B.75 Ohm Kabel mit 75 Ohm Widerstand abschließen. Bei mir kam es durch einen provisorischen Aufbau für eine Videoanwendung zu flackernden und auch falschen Farben durch die frequenzabhängige Amplitude auf dem Kabel. Fazit: Auch im "niederfrequenten" Bereich immer richtig abschließen.

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INTERNET

Frage 1 WEBCAM von dj7ri? : Hallo Jürgen, ich kann immer auf deine Seite kommen, aber die web cam läuft bei mir nicht immer. Bei 4lby, bonito, geht es auch nicht immer. Da bekomme ich sogar die Meldung: die Seite kann nicht gefunden werden. Woran liegt das?

Antwort: Meine Seiten (dj7ri) sind bei meinem Provider auf dem Computer ( d.h. Server ) abgelegt. Dessen Geräte laufen rund um die Uhr. Meine nicht. Darum kannst Du auf meine Seite für die webcam kommen.  Wenn meine Kamera ausgeschaltet ist und ich nicht "on line" bin, bekommt man keine neuen ´Bilder. Das war für mich eine Kostenfrage, da bei mir die online-Zeit abgerechnet wurde. Seit August 2007 habe ich einen DSL 6000 Anschluß und eine Flat. Da kann ich mich natürlich frei für eine Übertragung entscheiden. Bei bonito(dl4lby) ist das ähnlich. Seine Kosten werden pauschal bzw. nach "traffic" ( Datentransfer ) und nicht nach online Zeit abgerechnet (Flat). Seine webcam-Seite befindet sich nicht bei einem Provider auf einem Server sondern auf seinem eigenem Computer (Server). Du wählst Ihn mit seiner Adresse direkt an. Ist sein Computer eingeschaltet ist er womöglich auch "on line". Ist seine Kamera ebenfalls eingeschaltet, werden auch seine Bilder aktualisiert. Das ist meistens von 18-19 Uhr UT der Fall. Kannst Du mit uns telef. oder per Funk Kontakt aufnehmen, ist es möglich Dir "live"-Bilder per Internet zu senden. zurück zur Themenauswahl / back to topic

Frage 2 Was ist "Dynamic HTML" und warum kann ich Deine angekündigten Seitenübergänge nicht sehen?

Antwort: "Dynamic HTML" wurde von Microsoft entwickelt und läuft nur mit dem Browser Internet Explorer ab Vers. 4,0. "Dynamic HTML" sind prinzipiell Java Scripts.

 

Frage 3 Kein Ton auf Deiner Musikseite. Warum kann ich Deine Soundeinspielungen nicht hören?

Antwort: Das liegt wahrscheinlich daran, dass Du Netscape verwendest. Ich verwende den HTML Befehl "bgsound" und das versteht Netscape nicht. Nun, ich bin noch Anfänger beim Erstellen einer Web-Seite. Hab noch etwas Geduld mit mir. Sicher gibt es eine Ergänzung wie  EMBED SRC die da weiterhilft. Da muss ich noch lernen. Nach Providerwechsel sind mir inzwischen Einstellungen verloren gegangen. So ist meine Musikübertragung z.Zt. nicht möglich (10.2007)

Question 3  NO SOUND ON THE "MUSIC PAGE" What can I do ?

Answer: If you don't use the web browser I do, it can be a problem. If you use Netscape for example, this program don't understand my HTML order. Of curse I was a beginner to install a web page I have no other idea for the moment. May be I can make it better in the future. I need time to learn more about HTML, sorry. For the moment I transmit no music (10.2007)

Frage 4 ECHOLINK + XP FIREWALL? : Gern würde ich zeitweise am ECHOLINK Dienst teilnehmen. Meine XP-Firewall muß ich jedoch vorher abschalten. Das mißfällt mir. Ist der Kauf und die Installation einer anderen Firewall notwendig?

Antwort: Die vielfältigen Probleme mit "Würmern", "dialer", Viren, "Trojaner" etc. sollten den user eines PC am Internet bewegen Vorkehrungen zur Abwehr zu treffen. Eine Firewall ist also u.a. angebracht. Die XP Firewall muß nicht >ganz< ausgeschaltet werden. Man richtet die für ECHOLINK nötigen Ports als zusätzliche Dienste ein. Die Anleitung findet sich unter Eigenschaften des entsprechenden Netzwerks, Die "Karte" >Erweitert< enthält einen Link zu Erklärungen der "Internetverbindungsfirewall". Ob die XP Firewall im Vergleich zu anderen Sicherheitsprogrammen ausreichenden Schutz bietet vermag ich z.Zt. nicht zu beurteilen. Wer hilft?

Mit Einführung des SP2 für WinXP gelten neue und andere Einstellungsmaßnahmen. Für Info dazu sind meine Leser dankbar.

Frage 5: Info zur Internetseite Qslvermittlung eqsl.cc und Funkportal qrz.com : Besonders beim Funkverkehr mit digitalen Betriebsarten, Beispiel PSK31, erhält man oft Hinweise auf die Internetdienste www.qrz.com sowie www.eqsl.cc . Die Seiten bieten für registrierte Funkamateure einen hervorragenden, kostenfreien Service.

An mein Rufzeichen sind schon eqsl-Bestätigungen aus dem Jahr 1967 gegangen. Neue qsl-Eingänge werden per Email mitgeteilt. Vielen Dank für diesen Service an "eqsl", vielen Dank für eqsl Karten an meine Funkfreunde.

Die Seite www.qrz.com  erlaubt u.a. das Einstellen einer Biografie mit Foto und ist ein interessantes Funkportal für viele Infos und Wünsche. Informationen zu einer Station wie Anschrift, email, homepage, qsl-Manager, Foto u.a.

Interessierte Funkamateure sollten zur Registrierung das überlegte Kennwort, einen vorgeschriebenen Text und ein datenreduziertes Foto (max. 15 K) für die evt. gewünschte Biografie bereit halten. Dann geht es online viel zügiger und ohne Nachbesserung.

Die Seite www.eqsl.cc  erlaubt das Austauschen von eqsl Karten. Es gibt zusätzlich u.a. Informationen über gewünschte Treffen, Viruswarnungen und eqsl Wettbewerbe. Ein übersichtliches Bedienfeld hilft bei der Einsicht in erhaltene qsl Karten und beim upload der eigenen Funkverbindungsdaten.

Beim ersten Aufruf der Seite, bei weniger guten Englischkenntnissen und Minutenabrechnung der Internetverbindung zunächst nach dem vollständigem Erhalt der Seite (Unter dem Titel how it works ,wie es funktioniert, erhält man eine Kurzinfo zu eqsl) eventuell erst mal die Verbindung trennen.

In aller Ruhe die Seite lesen/übersetzen. Leider gibt es keine deutsche Seite. Dann den Teil Visitors (Besucher) durcharbeiten. Es gibt einen Hinweis zur kostenfreien Nutzung. Auf meine Anfrage hin freut man sich aber wenn eine Spende eingeht. Für die Registrierung wieder online gehen und mit Step 1 beginnen oder vorher noch unter dem Titel how it works weitere Erklärungen abfragen. Nach Abschluß von Step 1 erhält man kurzfristig eine email mit dem signup code. Erst dann kann man mit Step 2 fortfahren und die Registrierung abschließen.

Eine Standardausführung einer qsl Karte wird von "eqsl" automatisch erzeugt. Nach dem anclicken zeigen der qsl auf dem Bedienfeld ist es kostenfrei möglich eine qsl Ausführung zu wählen und aus bestimmten angebotenen Bildern zu wählen. Ein eigenes Foto zu integrieren ist nur über eine Kostenbeteiligung am System und Mitgliedschaft möglich.

Übertragen der eigenen Logdaten: Das Log oder Teile des Log muss als sogenannte ADIF Daten aus dem Logbuch exportiert werden. Beim Programm MixW bitte nacheinander anclicken: file, Export ADIF. Den ADIF Datensatz sollte in einem Ordner für Daten auf dem PC gespeichert werden. Dieser stellt eine Sicherheitskopie dar und kann auch zusammen mit anderen Daten als back up auf CD/DVD gesichert werden. Ist man bei eqsl angemeldet, clickt man die Taste für ADIF up load im Bedienfeld an. In einem Fenster kann man den Ordner mit dem zuvor abgelegtem Datensatz anwählen und öffnen. Dann wird der upload gestartet. Mein erstes upload mit ca. 170 Qso waren 35 KB gross. Der Datentransfer verläuft in Sekundenschnelle.

Drucken von Web-Seiten: Zum Drucken von Web-Seiten mit Frames und dem Windows Browser Internet Explorer kommt man über Einstellungen der Druckvorschau zu den gewünschten Ausdrucken. Zuerst den zu druckenden Frame (Bildteil) der Web-Seite anklicken. Vor dem Druckbefehl in das Menue DATEI, DRUCKVORSCAU gehen. Dann statt im Fenster WIE IN DER BILDANSICHT die Einstellung NUR MAKIERTEN FRAME auswählen. Das Vorschaufenster zeigt dann das Ergebnis. Dann erst drucken.

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 COMPUTER

Frage 1 RAM ERWEITERUNG: Allgemein PC. Wenn ich eine RAM Erweiterung ( Arbeitsspeicher ) für meinen Computer kaufen und einsetzen möchte, was muß ich beachten.

Antwort: Grundsätzlich gibt das Handbuch für Deinen PC Auskunft was gebraucht wird, z.B. SD RAM als DIMM 168pol. 3,3V und 133 MHz RAM Takt oder DDR RAM Modul, 184pol., 2,5V 266 MHz RAM Takt oder EDO-Simms o.a. Aus eigener Erfahrung muß man auch noch die Bauform "single-" o. "double sided", also "einseitig-" bzw. "zweiseitig bestückt" beachten. Dieser kleine Unterschied kann bis zum totalen Ausfall führen. Beim Einbau unbedingt statische Aufladungen verhindern: ESD Bänder benutzen o.a.Vorsichtsmaßnahmen. Auf richtigen, mechanischen Sitz achten. Die Erweiterung bei gerade älteren Notebooks ist nach meinen Erfahrungen ebenso kritisch. Genaue Auskunft über das einzusetzende Modul, sorgfältige, kundige Arbeitsweise werden vorausgesetzt. Rückgaberecht mit dem Lieferanten vereinbaren.

Frage 2 PCMCIA ?:  Ich möchte mein altes Notebook mit dem vorhandenen Netzwerk verbinden. Wie geht das?

Antwort: Wenn ältere Notebooks mit moderner Technik nachgerüstet werden sollen, ist dabei zu beachten, dass u.U. die deutlich teurere, alte 16-bit Technik zum Einsatz kommen muß. Die unterschiedlichen Karten sind sicherheitshalber mechanisch kodiert. Die neuere, preisgünstige 32-Bit Technologie paßt nicht in den 16-bit Einschub. Achtung: keine Gewalt beim Einschieben anwenden! Vorher prüfen was gebraucht werden kann! Dann ist alles relativ einfach: Karte einschieben und PC starten. Das Betriebsprogramm sollte die neue Hardware erkennen und mit einem Assistenten durch die Installation führen. Viel Erfolg.

Frage 3 Autorun Option unter Windows abschalten ?: Legt man eine CD ins Laufwerk ein führt Windows i.d.R. die autorun.inf aus. Um dabei nicht zeitintensive Anwendungen zu starten oder gar einen Virus zu installieren kann man diese Funktion per Registry deaktivieren. Alle folgenden Aktionen erfolgen ohne Haftung für den Autor! Zur Sicherheit gegen Fehleingaben kann man mit dem Editor vorher eine Sicherheitskopie der Registry erstellen und in einem Ordner eigener Wahl ablegen. Auch einen Wiederherstellungspunkt einzurichten ist denkbar.

Im Startfenster und unter Ausführen mit dem Eintrag regedit den Editor starten. Dann nacheinander die Schlüssel HKEY_CURRENT_USER, Software, Microsoft, Windows, Current Version, Policies und Explorer anklicken. Doppelklicken auf den Eintrag NoDriveType.. und im nun offenen Fenster Dword bearbeiten. Wird im Feld der Wert FF eingetragen, wird Autorun für alle Laufwerke deaktiviert. Mit OK schließen und den PC neu starten. Sonst s.Tabelle:
 

Wert

Funktion Autorun

00

aktiv für alle Laufwerke

95

aktiv für CD/DVD Laufwerke und Festplatten

B1

aktiv für Disketten und Festplatten

B5

aktiv für Musik CD aber nicht Daten CD

FF

autorun deaktiviert

91

unter XP, Funktion unbekannt, bitte Info!

 

Frage 4  Störgeräusche auf dem PC Mikrofoneingang stellen den Gebrauch in Frage, wenn die hochfrequenten Geräusche den Kommentar fast überdecken und nicht ein Brumm mit einem Equalizer reduziert werden kann. So geschehen bei meinem "neuen" Aldi Multimediacomputer (Nov.03) mit entsprechenden Anschlüssen, auch für digitale Nutzung, an der Frontseite. Hier wird möglicherweise aus HF Gründen der schlechte Störabstand unnötigerweise durch falsche Masseverbindungen in Kauf genommen. Der Mikrofoneingang ist dann besonders von Masseverkopplungen mit dem Datenverkehr betroffen. Abhilfe: vollständige galvanische Trennung der Eingangsbuchse von den Masseverbindungen am Frontpanel und getrennte, geschirmte Verbindung bis zum Anschluß der Soundkarte bzw. Motherboard. Oft läßt sich dieses mit wenigen Handgriffen erledigen. Auch auf den Lötkolben kann man verzichten, da oft die Leiterplatten die Technik vorsehen.

Frage 5  Afu Software Probleme? Die gleichzeitige Installation der AFU Programme MMSSTV(SSTV) und Multiprogramm MixW(z.B. PSK31, SSTV, etc. ..) ließen mein Medion Notebook MD41700 beim Abspielen von Audio- und Video CD/VCD/DVD abstürzen. meine Abhilfe: MMSSTV zusammen mit Digipan installieren, eine gute Alternative ohne Probleme. Noch ein Rat: Vor einer Installation unbedingt die Wiederherstellungsoption von XP nutzen.

Frage 6  Afu Programm MixW (PSK31)Tipp: Für PSK Verbindungen mit deutschen Funkamateuren sind englische Macros u.U. peinlich oder werden eventuell garnicht verstanden. Will man identisch zu den englischen Macros deutsche Fertigtexte einsetzen einfach mit der Strg-Taste links unten auf der Tastatur (control) in die zweite Ebene wechseln. Nun kann man analog zu den ersten Tasten F1....F12 mit englischem Text neue Textmacros in deutscher Version schreiben und abrufen. Eine extra Funktionstaste mit "toggle Funktion" wie bei Digipan konnte ich bei MixW nicht finden. Gibt es bei MixW doch eine?

Frage 7  Unterschiede von AGP Grafikkarten für den PC: Meine Grafikkarte mit TVout konnte nur wenig komfortabel auf TV umgeschaltet werden. Die geringe TV-Auflösung erschwerte die Bedienung. Daher sollte eine andere Grafikkarte eingesetzt werden. Es gab dabei jedoch ein mechanisches Problem. Die neue Grafikkarte hatte eine "Kerbe" zuwenig und ließ sich nicht einsetzen. Die zusätzliche Kerbe unterscheidet AGP 1x Modus mit 3,3V auf den Datenleitungen von AGP 4x mit 1,5V. In den Mainboardmit Intel Chipsatz i843/i850 verhindert eine Nase im Slot das Einsetzen von Karten ohne 1,5V-Kerbe gegen Beschädigung. Außerdem gibt es noch Karten, die beide Spannungen akzeptieren. Achtung: Es gibt auch Grafikkarten mit fehlerhafter Kerbe, die aber nur für 3,3V Datenleitungen geeignet sind.

Frage 8  S-Video Anschluß am PC/Laptop: Eine Überprüfung der S-Video Anschlüsse an Computern ergab, daß diese nur FBAS auskoppeln, nicht die sep. Leitungen wie für S-Video erwartet. Daher funktionieren auch die einfachen mitgelieferten Adapter auf Chichbuchsen.

Frage 9  Wozu benötigt man die USB Schnittstelle an einem PC oder Laptop? Normalerweise stellt man sich hier eine Verbindung zu externer, oft ergänzender Hardware vor, wie z.B.: Keyboard, Mouse, Headset, TV/Radio-Gerät, Memorystick, Audio- Videograbber. USB gibt es jedoch mit verschiedenen Eigenschaften. Es betrifft die Verarbeitunggeschwindigkeit des Datenaustausches und auch die Stromversorgung der angeschlossenen Geräte.
Langsamer Datenverkehr stellt i.d.R. kein Problem dar. Schwierig wird es, wenn schneller Datenverkehr gefordert wird. Da funktioniert ein Videograbber meist genauso wenig wie ein DVB-T Empfänger, oder oft nur mit mangelhafter Qualität. Ein kurzes USB-Kabel verhindert jegliche Funktion. Fazit: Erst prüfen, dann kaufen!

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 PACKET-RADIO

Frage 1, 9K6 AUSGEFALLEN: Packet Radio. Nach dem Umstellen meines PC auf einen anderen Platz im Funkraum funktioniert 9K6 nicht mehr. 1K2 Packet geht aber.

Lösung: Durch die veränderten Erdungsverhältnisse wurde bei mir durch eine Erdschleife eine Brummspannung eingekoppelt, die nur die empfindliche 9K6 Sendung bzw. Empfang störte. Nach der Erdung des PC war 9K6 kein Problem mehr. In hartnäckigen Fällen hilft eine galvanische Trennung der Audiowege zwischen TNC und RX/TX durch NF Übertrager.

Frage 2 THEMENAUSWAHL: Packet Radio. Ich vermisse einige Themen in meiner mailbox. a) Wieso finde ich bei anderen Packet Mailboxen einen erweiterten Themenbereich? b) Warum kann ich nur die letzten 5 mails einer Rubrik lesen?

Antwort: Je nach Ausstattung und Informationsbedarf kann der SysOP Themen zulassen oder die Anzahl der meldungen/Rubrik einschränken. Der Grund liegt hauptsächlich in der beschränkten Kapazität der Festplatte. Kontaktiere Deinen SysOP und trage Deine Wünsche vor. Anpassungen sind oft möglich. zurück zur Themenauswahl / back to topic


Das kleine Fachwörterlexikon für ATV Funkamateure

Überarbeitete und ergänzte Fassung v. 22.05.05   Hinweise auf Fehler und Ergänzungen erwünscht.
(Vorbehalt: Irrtum, Ergänzung und Änderung, s. auch Hinweise auf der History Seite)
Stichwortwortsuche mit dem Explorer: Taste Strg zusammen mit F drücken.
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ATV =
Amateur Television, Amateur Fernsehen
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AFC =
automatic frequency control. Bei SAT Receivern ein wichtiger Menüpunkt für die automatische Frequenzkorrektur z.B. bei der Verwendung von Konvertern (LNC)mit leicht unstabilem Oszillator (LO) oder beim Empfang etwas instabiler Sender.
------------------------------------
Aircom Plus =  Typenbezeichnung für 50 Ohm Koaxkabel mit geringer Dämpfung:
1296 MHz: 14,5 dB auf 100 m Länge
2320 MHz: 21,5 dB auf 100 m Länge
Andere dämpfungsarme Kabeltypen sind: Ecoflex 10: 23,1 dB/100m, H2000 Flex: 21,8 dB/100m, H500: 25 dB/100m Dämpfungsangaben für 2320 MHz von Fa. Kusch ohne Gewähr.
------------------------------------
Alford-Schlitz-Antenne =  Wurde entwickelt von G3JVL für 1,3 GHz. Geschlitztes Rohr mit Lambda/2 Umfang + Schlitzbreite, Maße je nach Konstruktion etwa 530 x 40 mm, horizontale Strahlungscharakteristik, Gewinn ca. 7 dBi. Literaturhinweis: TV-Amateur 59/1985 S23.
------------------------------------
Antennengewinn =  Ist der Leistungsgewinn einer Richtantenne im Vergleich zu einem Isotropstrahler(dBi) oder einem Dipol (dBd). Er entsteht durch die gerichtete Abstarhlung bzw. Empfang. Mehr unter dBi und dBd.
------------------------------------
Ausgabe = Ist bei ATV Repeatern und anderen Relais die Sendefrequenz des Relais. Hier wird ein empfangenes Signal wieder ausgegeben. Die Frequenz darf von anderen Amateurfunkstationen nicht belegt werden, wenn dadurch Störungen im Betrieb der Relaisfunkstelle entstehen.
------------------------------------
Ausleuchtung =  Eine Parabolspiegel-Antenne wird von einem Primärstrahler im Brennpunkt „ausgeleuchtet“. Dabei ist es wichtig nicht zu überstrahlen, d.h. am Spiegelrand vorbei, oder den Spiegel nicht vollständig auszuleuchten. Beispiel: Ein 50cm Spiegel erreicht auf 13cm (2380 MHz):
bei 70 % Ausleuchtung 20,4 dBi
bei 50 % Ausleuchtung 18,9 dBi.
Der Öffnungswinkel des Primärstrahlers und Spiegeleigenschaften wie Durchmesser und das Verhältnis zur
Tiefe müssen genau aufeinander abgestimmt sein. Der 10 dB-Öffnungswinkel des Erregers soll mit dem Spiegelrand zusammenfallen. Bei gleich bleibender Größe des Spiegeldurchmessers erhöht sich der Gewinn (Richtwirkung) mit höherer Frequenz. Literaturhinweis: www.qsl.net/dj6iy/ghz-antennen/ghz-ant.html
------------------------------------
AV =  Audio und Video. Ist oft als Angabe für eine entsprechende Steckverbindung zu finden.
------------------------------------
BB =  Basisband. Die Basisbandbaugruppe eines ATV Senders enthält i.d.R.: Videoverstärker mit Preemphase (Anhebung der höheren Frequenzen) und Tiefpaß (zur Absenkung der hohen Frequenzen oberhalb 5,5 MHz), Audioverstärker und Oszillator für den Tonträger (ATV Tonträgerfrequenzen sind z.B. 5,5 MHz, 6, 6,5 oder 7 MHz). Mehr Informationen auch unter Bandbreite.
------------------------------------
Bildqualität =  Die Beurteilung der Bildqualität von ATV Sendungen in z.B.
A3F/C3F erfolgt nach dieser Tabelle:
B0: nichts zu sehen
B1: nur Synchronzeichen zu sehen
B2: großes Rufzeichen lesbar
B3: große Details zu erkennen
B4: kleine Details zu erkennen
B5: rauschfreies Bild
------------------------------------
Big-Wheel-Antenne =  Big Wheel Antenne, sie besteht aus 3 horizontalen Drahtschleifen und ist horizontal polarisiert. Das Horizontaldiagramm ist etwa kleeblattförmig. Der Gewinn liegt bei ca. 3 dBi
------------------------------------
BWbandwidth, Bandbreite.
Beispiel: Die Bandbreite eines Bandpaßfilters gibt i.d.R. den Durchlaßbereich an, deren Eckpunkte bei 3 dB Dämpfung liegen.
Die Bandbreite eines Senders gibt an welcher Frequenzbereich beim Senden eingenommen wird.
Bei AM(TX) ist die Bandbreite = 2 x f mod (bei SSB 1 x f mod). AM ATV (TX) auf 70cm: Bildträger 434,25 MHz, Tonträger 439,75 MHz. Mit der üblichen
Restseitenbandunterdrückung (0,75 MHz) des unteren Seitenbandes benötigt ein AM ATV Sender für die Übertragung von Videofrequenzen bis etwa 5 MHz ca. 6 MHz Bandbreite.
Sendebandbreite bei FM: ca. 2 x f mod + 2x f hub. Dabei ist f mod die maximal übertragene Modulationsfrequenz. f hub ist die maximale Frequenzabweichung von der Trägerfrequenz. Bei einem ATV Sender wird die Bandbreite daher überwiegend vom Sendehub und Modulationsinhalt bestimmt. Aber auch die schlecht unterdrückte Harmonische des Tonträgers oder dessen Frequenzwahl kann zu einer Überschreitung der Vorgabewerte führen. Auf 23cm sind bei einer Dämpfung des Sendespektrums von 40 dBc 16 Mhz Bandbreite erlaubt. Auf allen höheren Frequenzen sollen -40 dBc bei 18 MHz erreicht werden. In der Basisbandbaugruppe muß daher ein Tiefpass für eine Absenkung der übertragenen Frequenzen sorgen (Oberwellenfilter für den Tonträger und TP für Videofrequenzen).
Eine Kontrolle der Sendebandbreite kann
nicht über einen SAT RX mit 27 MHz Empfängerbandbreite erfolgen. Guter Kontrast, kräftiger Videoausgangspegel, gerade noch keine ausgerissene Kanten über einen SAT RX sind keine Prüfkriterien für eine eingehaltene Sendebandbreite. Im Gegenteil, so würde der Sender womöglich schon über 27 MHz Bandbreite einnehmen. Eine wirkliche Kontrolle ist nur mit einem Spektrumanalysator möglich. Gegenüber der Systembandbreite und des verwendeten Hub eines Satellitensignals wird der ATV Video Pegel am SAT RX einen geringeren Wert haben.

Die Bandbreite des ATV Empfängers muß für einen einwandfreien Empfang dem Modulationsverfahren und der damit verbundenen Bandbreite des Senders angepaßt werden. Hat der SAT Receiver eine schaltbare Bandbreite, sollte mit 18 MHz eingestellter RX Bandbreite ein einwandfreies Video (FBAS) oder
Composite Signal am Ausgang stehen. Qualitätsverluste können auf zu hohe benutzte Sendebandbreite hinweisen. Der Hub am Sender ist dann zu reduzieren. Eine LT Einstellung (low threshold) führt auch zu einer geringeren Bandbreite und bleibt u.U. nicht ohne Folgen. Mehr Informationen s. unter LT  bzw. Low Threshold
Die Bandbreiten für den digitalen ATV Betrieb unter DATV nachlesen.
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Bypass = In der ATV-Technik findet sich ein BYPASS oder "Nebenweg" bei verschiedenen Anwendungen: Wird z.B. ein Antennenvorverstärker direkt an der Antenne zur Verbesserung der Empfangsleistung eingeschleift, muß dieser beim Sendebetrieb umgangen werden. Dies tun dann 2 Relais, die den VV beim Senden aus dem Zuleitungskabel nehmen. Für den korrekten Zeitablauf eignen sich Sequenzer-Schaltungen. Sie vermeiden, daß durch Handsteuerung versehentlich der Vorverstärker (VV) mit der Sendeleistung zerstört wird. Mehrere sich gegenseitig
verriegelnde, handbetätigte Schalter schützen ebenfalls den VV. Bei schwachen ATV Signalen kann man die Funktion und Gewinn des VV überprüfen. Dazu wird in den BYPASS geschaltet. Das Zuleitungskabel mit angeschlossenem RX ist dann direkt mit der Antenne verbunden und die Wirkung des VV kann getestet werden.
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C-Band =  C Band Frequenzen = 3100 – 4230 MHz. (Das Ku-Band belegt den Bereich 11,7 – 12,75 GHz). Beides übliche SAT Frequenzen.
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Converter =  Konverter für den ATV Bereich sind i.d.R. Frequenzumsetzer (z.B. auch LNC). Dies können Down-Converter sein, z.B. f in: 10 GHz, f out (ZF oder IF): 1-2 GHz, etwa wie beim LNC. Ein Up-Converter z.B. für ATV Sender könnte 2,3 GHz (13cm TX) auf 5750 MHz umsetzen (6cm-Band).
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Composite Video =  zusammengesetztes Video. Weiteres s. auch unter
Schwarzwert
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DATVDigital Amateur Television. Verschiedene Baugruppen wurden für die digitale ATV Aussendung entwickelt. Üblich ist die Umwandlung von PAL oder NTSC Video sowie von 2 Tonkanälen in den MPEG1 oder 2 Standard. Die Geschwindigkeit mit der diese Daten übertragen werden liegen zwischen 1,68 und 27 Mbit/s (Megabit pro Sekunde) wie beim DATV System von von DJ8DW.
Die Bitrate ist einstellbar. Die Aufbereitung des Sendesignals enthält auch einen einstellbaren Fehlerschutz (FEC) wählbar zwischen 1/2 und 7/8. Der Fehlerschutz korrigiert Probleme die beispielsweise durch Reflexionen oder "Doppler shift" entstehen. Moduliert wird in QPSK oder GMSK(Gaussian Minimum Shift Keying). Übliche Bandbreiten liegen zwischen 2 und 6 MHz.
Alternative Modulationverfahren sind:
Orthogonal Frequenzy Division Multiplex entspricht OFDM und das Verfahren: m-VSB / 8 - VSB(Eight level Vestigal Sideband).
Diese Verfahren mit Rundfunkqualität benötigen höheren Aufwand der Sender- und Empfängerhardware.

Die Aufbereitungsboard von DJ8DW sind von DVB-S auf DVB-T umschaltbar. Somit können digitale DVB-S SAT-Empfänger sowie SET TOP Boxen mit DVB-T als Empfangsgerät benutzt werden. Informationen hierzu bietet auch das DATV Forum.

Vorteile von DATV: reduzierte Bandbreite, größere Reichweite, gute Bildqualität auch in mobilen Anlagen, Nutzung der ATV Bereiche auf 70cm, Störungssicherheit, Kombination mit anderen Multimediatechniken.

In einem Testbericht (CQ-TV 208 und TV Amateur 134) wurde der SAT Receiver Technomate Typ TV-5500D FTA als sehr geeignet beschrieben. Gute Empfindlichkeit (VV nicht notwendig) aber mageres Handbuch.
Es finden sich viele weitere Testberichte wie z.B.: CQ-DL 3/2002 Seite 217.

Der Empfang von digitalen ATV Sendungen ist entweder mit B5 und bemerkenswerter Farbqualität oder garnicht möglich(Blockbildung). Angerauschte Signale wie bei analogen Übertragungen bei geringem Signal gibt es nicht.
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dBc = dB bezogen auf
carrier. Angabe der Stärke einer oder mehrerer (Neben)Aussendungen in dB bezogen auf die Trägerfrequenz eines Senders, z.B. Vorgabe zur Nebenwellenunterdrückung eines ATV Senders unter Berücksichtigung der gewünschten Bandbreite = -40 dBc bedeutet für einen Bildsender das eine unerwünschte Nebenwelle 40 dB zum Bildträger unterdrückt ist bzw. sein soll. Eine Angabe für den Pegel des Tonträgers kann -15dBc sein.
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dBd =  Gewinn in dB im Vergleich zu einem Halbwellendipol. Der Halbwellendipol hat einen Leistungsgewinn gegenüber dem theoretisch möglichen Kugelstrahler (Isotropstrahler) von 2.16 dB. Der angegebene Leistungsgewinn einer Antenne von 10 dBd liegt also bei 12,16 dBi. mehr Erklärung s. unter dBi.
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dBi =  Beispiel für den Leistungsgewinn einer Antenne: 10 dBi bedeutet 10-fachen Leistungsgewinn im Vergleich zum Isotropstrahler mit kugelförmiger Strahlungscharakteristik. Anders ausgedrückt: 1 Watt an einer Antenne mit einem Gewinn von 10 dBi erzeugt am Empfangsort die gleiche Feldstärke wie 10Watt an einem theoretisch möglichen Kugelstrahler.

Dies gilt nur bei der Betrachtung der Bodenwelle, also des direkt eintreffenden Funksignals. Der Einfluß von Reflexionen wird auch durch den Abstrahlwinkel bestimmt, der vom horizontalen und vertikalen Öffnungswinkel der Antenne abhängt. Der Abstrahlwinkel bestimmt dann auch den Einfallswinkel am Reflexionspunkt und damit den Wert der reflektierten Energie je nach Medium. (Bei der Übertragung von Signalen auf Kurzwelle und der Nutzung der Ionosphäre als Reflektor wird daher eine Antenne mit flacher Abstrahlung u.U. noch bessere Ergebnisse erzielen)
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dBm =  0 dBm entsprechen 1mW Leistung an 50 Ohm. Beispiel: 10 dBm sind 10 dB über 1mW, also 10 mW. 20 dBm entsprechen 100mW.
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Deemphase =  Ein Begriff der nicht nur bei ATV eine wichtige Rolle spielt. Die technischen Vorkehrungen dienen einem besseren S/N (gemeint ist das Verhältnis von (Nutz)Signal zu Noise(Rauschen+andere Störspannungen). Bei der Deemphase wird eine Absenkung der höheren Frequenzen bewirkt. Dieser Bereich ist bei einem Rauschanteil auch der deutlich merkbarere Teil des Rauschspektrums. Sendeseitig muß dann für eine gradlinige Übertragung über das gesamte System ( Sender und Empfänger ) die Preemphase vorgesehen werden. Phasenmodulierte (FM) Sender bringen eine Preemphase ( 6 dB/Oktave ) ohne zusätzliche Vorkehrungen bereits mit sich. Eine Deemphase beim Empfänger ist dann notwendig. Im Audioweg bei SAT Empfängern gibt es z.B. folgende Audio-Deemphasis Einstellungen: 50us, 75us, J17, Panda Wegener.
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Doppelquad =  Die Antenne besteht aus 2, meist auf der Spitze stehenden, quadratisch angeordneten Drähten mit einem Speisepunkt in der Mitte (am Kreuzungspunkt). Der Antennengewinn beträgt ca. 8 dBi. Es gibt die Antenne auch als sogenannte "Doppelacht" und mehrfach gestockt. Die Strahlerdrähte befinden sich vor einer Reflektorwand. Literaturhinweis: CQ-DL 10/98 S780. Literaturhinweis:
www.qsl.net/dj6iy/ghz-antennen/ghz-ant.html
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Dosenstrahler =  I.d.R. ein Übergang von einem koaxialen 50 Ohm Anschluß auf einen Rundhohlleiter. Die Anordnung wird für die "Ausleuchtung" eines Parabolspiegels benutzt (Primärstrahler).
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Drop outs =  siehe unter "Fische"
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DRO = 
dielectric resonator oszillator. Oszillator mit dielektrischem Resonator , auch als Pille oder DR bezeichnet. Er ist z.B. Bestandteil des LO im Satelliten-LNC. Der Resonator hat die Form eines Zylinders. Die Güte bei 10 GHz liegt bei 5000 und ist vergleichbar mit einem guten Quarz bei Frequenzen <100 MHz. DRO lassen sich mit einer darüber angeordneten Kupfer- oder Messingschraube um ca. 100 MHz verstimmen. Über einen Temperaturbereich von –10 bis +60 °C liegt die Frequenzabweichung (Drift) bei weniger als 1 MHz. Literaturhinweis: UKW-Berichte 3/92 S.152 und 1/93 S.49, DUBUS 1/1995. Weitere Änderungshinweise von DRO-LO unter  www.rheinecke.de
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DTMF =  Ist ein Signalcode mit 2 Audiofrequenzen / Zeichen

Frequenz      1209     1336      1477      1633
697 Hz            1            2            3            A
770 Hz            4            5            6            B
852 Hz            7            8            9            C
941 Hz            *            0            #            D

Die Zahl 1 wird also mit den gleichzeitig generierten Tönen 1209 Hz und 697 Hz kodiert. Nach Norm muß die Pause zwischen den Doppeltönen mindestens 40 ms. dauern. Gesendet wird mit mindestens 40 ms.. Viele ATV Repeaterfunktionen werden mit dem DTMF Kode gesteuert. Einfache Geber, z.B. zur Abfrage von Anrufbeantwortern, können dazu benutzt werden.
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DiSEqC =  eine (möglich) bidirektionale Datenübertragung zwischen Komponenten des Satellitenempfangs. Benutzt wird dabei das 22 kHz Tonträgersystem. Einfache Schaltvorgänge mit 22 kHz dürfen sich nicht in das DiSEqC System einreihen. Mit dem 22 KHz Puls werden Umschalter gesteuert oder Universal LNC in den Digitalbereich geschaltet.
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DVB-T =  
digital video broadcast . Das T steht für terristisch und meint den Empfang/Sendung auf der Erde und über Antenne. Digitaler Bildrundfunk wird mit einer Set Top Box empfangen (übersetzt etwa: oben drauf gestellter Kasten). DVB-S sind digitale Satellitenempfänger, DVB-C sind digitale Receiver für Kabelfernsehen (Cabel = Kabel). Mehr unter DATV.
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E-Ebene =  E-Ebene ist die Ebene, in der sich der größte Anteil des elektrischen Feldvektors befindet. Dies ist die Schmalseite des Rechteckhohlleiters. Die H-Ebene ist benannt nach Näherungsformeln aus den Hauptkeulenbreiten. Literaturhinweis: TV Amateur 61/1986 S.9-13
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Ecoflex 10 =  Typenbezeichnung für 50 Ohm Koaxkabel mit geringer Dämpfung.
1296 MHz: 16,5 dB auf 100 m
2320 MHz:  21,5 dB auf 100 m
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Eingabe =  Ist eine bei ATV Repeatern und anderen Relais in der Genehmigung der Regulierungsbehörde eingetragene Empfangsfrequenz, die auf der "Ausgabe" wieder ausgesendet wird. Diese Frequenz genießt ein Schutzrecht. Sie darf von anderen AFU Stationen nicht belegt werden, wenn dabei der Funkbetrieb der Relaisfunkstelle gestört wird. ATV Repeater reagieren meist nur auf modulierte ATV Sender und auf das Vorhandensein des Synchronpulses. Signale ohne einwandfreie Synchronzeichen werden ignoriert.
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EIRP =  Die Strahlungsleistung EIRP (Leistung über Isotropstrahler. Ein Isotropstrahler sendet gleichmäßig in alle Richtungen) errechnet sich aus der Sendeleistung in Watt z.B. an 50 Ohm und dem Antennengewinn dBi, also 10 Watt an 50 Ohm ergeben an einer Antenne von 20 dBi  = 1 kW EIRP. Information für den Vergleich zum Dipol bitte unter dBi bzw. dBd nachlesen.
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ERP = Strahlungsleistung im Bezug zum Dipol. Beispiel: Die Sendeleistung eines Senders mit 1 Watt erzeugt 10 Watt ERP an einer Richtantenne mit einem Gewinn von 10 dBd
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Euro-AV-Buchse =  21 pol. Scart Steckverbindung, belegbar mit FBAS, Basisband, PAL, RGB, Audio, Eingang und Ausgang. s. auch unter Scart Anschlüsse
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FEC = Forward Error Correction, Ein Fehlerkorrektursystem für den Übertragungsweg beim digitalen Fernsehen
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Farbsättigung =  Die Intensität der Farben ist mit einem entsprechenden Regler am Monitor einstellbar. Unterschiede in der Farbsättigung entstehen auch durch geringen Pegel des Farbhilfsträgers und bei reduzierter Empfängerbandbreite z.B. durch LT-Einstellung (
Low Threshold).
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Feedhorn =   Ist z.B. eine Sendeantenne (Primärstrahler) im Brennpunkt eines Parabolspiegels. Es gibt einen Übergang vom Koaxialkabel auf einen Hohlleiter, der rund oder rechteckig in einen Trichter mündet. Dieser Strahlertyp kann als
Hornantenne jedoch auch allein verwendet werden.
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Fische =  Damit bezeichnet man "drop outs". Das sind kleine weiße oder schwarze Pünktchen bzw. Striche in einem Bild. Die Anzahl ist abhängig von der Empfangsfeldstärke, aber auch von anderen Einstellungen wie: Frequenz (dabei ändert sich die Farbe nach schwarz oder weiß), eingestellte Bandbreite am RX, Hub der Sendestation, Farbsättigung.
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F-Steckertechnik =  Es werden koaxiale 75 Ohm Schraubverbinder verwendet, dessen Steckerpin durch den Innenleiter des Kabels ersetzt werden. Bei der Einführung in die Buchsenteile muß auf korrekten mechanischen Sitz zwischen den Klemmfederteilen der Buchse geachtet werden. Besondere Vorsicht bei sehr dünnen Innenleitern(kein oder möglicher Wackelkontakt) oder dicken kantig abgeschnittenen Drähten (Stauchen der Federkontakte möglich). Mehr unter
Koaxverbinder.
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Helligkeit =  Die Änderung der Helligkeit am Regler eines Monitors macht helle Bildstellen heller,
dunkle Stellen auch heller.
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Hohlleiter =  rechteckige oder runde Vollmetallrohre zur Energieübertragung von Microwellen etwa ab 1000 MHz mit geringen Verlusten. Zum Anschluß an 50 Ohmsysteme benutzt man Hohlleiteradapter. Am Koaxstecker oder Buchsenteil des Hohlleiteradapters befindet sich eine Sonde, die in den Hohlleiter hineinragt.
Beispiele für Hohlleitertypen:
WR42 =  Ist eine Bezeichnung für die mechanische Ausführung eines Hohlleiters für den Bereich 18 – 26,5 GHz. Andere Bezeichnungen für Hohlleiter in ATV-Bereichen sind WG6/WR650:23cm, WG8/WR430:13cm, WG10/WR284:9cm, WG13/WR159:6cm, WG16/WR90:3cm, WG20/WR42:1,2cm.  Literatur: Microwave Handbook
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IGAF in SH =  Interessengemeinschaft Amateurfernsehen in Schleswig Holstein
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Klemmschaltung =  englisch:
clamp circuit. Wird zur Schwarzwerthaltung benutzt, mehr s. unter Schwarzwert
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Koaxverbinder =  Um HF-Geräte mit einem koaxialen Kabel (geschirmter Innenleiter) zu verbinden, benutzt man Koaxstecker und Buchsen. Einige Richtwerte für übliche Verbinder sind in der nachfolgenden Tabelle zusammen mit dem Verwendungszweck aufgeführt. Frequenzangaben kennzeichnen die obere Verwendungsgrenze. Genaue Angaben sind aus dem Datenblatt des Herstellers entnehmen.
Typ / Schraub-Steckverb./ Impedanz (Z) / max.Frequenz /sonst. Hinweise
BNC:  Steckverb./ 50 Ohm /4,5 GHz  75 Ohm /1GHz / schnell lösbare VHF, UHF, L und S-Band Verbindung,
C:  -- / 50 Ohm /4,5 GHz  75 Ohm /1GHz
Coax 4/10:   -- / 50 Ohm />100 GHz
F:  Schraub- u. Steckerverb. / 75 Ohm / 3 GHz / weiteres s. F-Steckertechnik
Fiber-optics:   -- / -- / >100 GHz
N:  Schraubverb. / 50 Ohm /4,5 GHz (bedingt 11 GHz)  75 Ohm/4,5GHz / ähnlich BNC, bedingt C und X-Band tauglich
SMA:  Schraubverb. / 50 Ohm / max. 18 GHz / X-Band tauglich, bedingt Ku-Band, kleiner Verb., ca. 100x schraubbar
SMB:  Steckverb. / 50 Ohm /4,5 GHz / schnell lösbarer Steckverbinder f. VHF, UHF, L- und S-Band
SMC:  -- / 50 Ohm /10 GHz / f. VHF UHF L- und S-Band
TNC:  Schraubverb. / 50 Ohm /4,5 GHz  75 Ohm/1GHz / ähnlich BNC, VHF UHF L und S-Band Verbindung
UHF:  PL- SO- Schraubverb. / Z ohne Angabe / lt. Tabelle bis 400 MHz, bedenklich ab 30 MHz.
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Kontrast =  Der Kontrast eines Bildes ist vom Videopegel (auch Bildinhalt) und Modulationshub (bei FM ATV), also vom "Modulationsgrad" abhängig. Höherer Modulationshub bewirkt eine größere Sendebandbreite. Der Videoausgangspegel wird dabei am Empfänger größer. Helle Bildstellen werden heller, aber auch dunkle Bildstellen werden dunkler. Nicht verwechseln mit "Helligkeit". Wird der Kontrast über die Videoverstärkung zu hoch eingestellt, kommt es evt. zur Stauchung des Synchronpulses und/oder zur Weißwertbegrenzung und Verlust von Grauwerten. Folgen s.
Weißwertbegrenzung
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Ku-Band =   Das Ku Band belegt für Rundfunkübertragungen vom Satellit den Bereich 10,7 – 12,75 GHz. (C-Band =  3100 – 4230 MHz)
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LNA = 
low noise amplifier. Verstärker mit geringem Eigenrauschen. Meist selektive Vorverstärker bei hochfrequenten Empfangssystemen. Ein LNA ist aber auch in Eingangsstufen von mehrkanaligen Audioverstärkern üblich.
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LNB = 
low noise block, ist eine Baugruppe mit geringer eigener Rauschleistung. Ein LNB, oder auch LNC, für den SAT Empfang wird zusätzlich zur HF-Verbindung über das SAT Kabel (ZF/IF Verbindung) mit Strom versorgt. Je nach Wahl der Polarisation H/V stehen 14V (vertikal) oder 18V (horizontal)  bei etwa 300 mA zur Verfügung. Je nach Ausstattung eines SAT Receivers kann zu Steuerungszwecken für 22 kHz-Relais die Gleichspannung mit einem 22 kHz Signal überlagert werden.
22 kHz Steuerung s. auch unter
DiSEqC.
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LNC =  low noise converter. Frequenzumsetzer mit geringer Erzeugung eigener Rauschleistung. Weiteres s. unter LNB
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LINK =  Aus dem englischen Wort
link. Es Bedeutet "Glied, Gelenk, Schaltglied".
Im ATV Gebrauch eine zweiseitige Funkstrecke (Empfang und Sendung) zwischen zwei Repeatern.
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LO = 
local oszillator. Mit LO ist in der ATV-Technik der Oszillator eines Konverters (LNC) oder Frequenzumsetzers gemeint. Dabei ist die Ausgangsfrequenz (IF oder ZF) des Konverters die Differenz zwischen Eingangsfrequenz und LO.
Beispiel: Eingangsfrequenz = 10180 MHz, LO = 9000 MHz, IF bzw. ZF=  1180 MHz
Übliche LO-Frequenzen bei LNC für SAT-Empfänger: 5,15 GHz(C-Band)  9,75 GHz(Ku-Band)  10 GHz  10,6 GHz  11,475 GHz
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Logarithmisch-periodische Antenne =  Kurz LogPer.-Antenne ist eine Antenne mit der Einsatzmöglichkeit auf mehreren, breiten Frequenzbereichen. Literaturhinweis: CQ-DL 5/86 Seite 267.
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LTLow Threshold  , übersetzt: niedrige Schwelle
Die meist verbreitete Technik für LOW THRESHOLD setzt bei der Reduzierung der ZF Bandbreite an, hier allerdings mit unterschiedlichen Techniken. Aus Kostengründen analoge Technik: Die Reduzierung von der Standardbandbreite von 27 MHz bis auf 12 MHz bringt rund 3 dB Verbesserung in Signal/Rausch Abstand. Hier greift man gern auf den PLL Demodulator zu, dessen Regelbandbreite eingeengt wird. Dieses System eignet sich noch gut bis zu einem S/N  bzw. db ü. R. von 4dB. (Liegt die Feldstärke darunter, ist nichts mehr zu machen) Problem ist dabei die übliche Sendebandbreite. Unterschreitet die ZF-Bandbreite des Empfängers die Systembandbreite (Sender)  wird nicht mehr die volle Videoqualität erreicht und es kommt zu unerwünschten Nebeneffekten wie das Ausreißen bei schwarz/weiß Sprüngen im Bild.(Abhilfe: weniger Sendehub)
Allgemeines über die Bildqualität in Abhängigkeit von der empfangenen Signalstärke:
Die Bildqualität wird zunächst von der Signalstärke bestimmt, dann durch Bildquelle und Sende- u. Empfangssystem.
Liegt das zu empfangene Signal bei:
8dB über Rauschen (ü.R.), dann erhalten wir volle Bildqualität
7-8 dB ü.R. gutes Bild aber es erscheinen zeitweise DROP OUTS in gesättigten Farbflächen( ihr kennt das von weißen Pünktchen/Strichen in z.B. roten Flächen.
6dB ü.R. noch gutes Bild aber wenige DROP OUTS ständig sichtbar
4-5dB ü.R. das Bild ist mit DROP OUTS (Fische) übersäht aber noch gut
erkennbar
3-4dB ü.R. Bild total verrauscht aber noch in Farbe
1-2dB ü.R. Bild kaum noch erkennbar, Farbe fällt aus
1 dB ü.R. Bild nur erahnbar, SW, reißt zeilenweise aus, läuft vertikal durch
0 dB ü.R. Bild verschwindet im Rauschen, nur noch durchlaufende Synchronbalken erkennbar.
mehr s. auf der ATV Technikseite:
 Was ist LOW TRESHOLD
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MMIC =
Monolithic Microwave Integrated Circuits sind analoge, integrierte Schaltkreise zur Verstärkung für HF-Verstärker bis in den hohen GHz-Bereich. Sie müssen nur mit wenigen zusätzlichen Bauelementen beschaltet werden und sind oft für 50 Ohm Anschlüsse ausgelegt. Es gibt Spezialanwendungen im Mikrowellenbereich, oft eingesetzte Typen sind: MAR 2-8, ERA 3,5 usw. für Kleinleistungsanwendungen. Andere Anwendungen sind Mischer für Konverter (Up-Converter, Down-Converter) und Frequenzvervielfacher sowie Module für höhere Ausgangsleistungen.
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Monitoring =  Empfangseinrichtung für eine AFU Frequenz. Bei ATV Repeatern z.B. der Empfang eines anderen ATV Repeaters.
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Öffnungswinkel =  Beispiel für den Einfluß: Bei einer Antenne mit 12 dBi Antennengewinn könnte der vertikale Öffnungswinkel 5 Grad für einen Leistungsabfall von 3dB betragen. Das bedeutet: Wenn vom geraden Verlauf aus Sicht der Hauptstrahlrichtung um 2,5 Grad nach unten abgewichen wird, fällt die Empfangsfeldstärke um 3 dB. Das entspricht dem Verlust der halben Sendeleistung. Dies ist zu bei der Installation zu beachten. Wenn sich der Empfangsort zu nahe und zu tief zur Sendeantenne befindet ergibt das evt. deutlich verringerte Signale an der Antenne. Die HF geht sozusagen über den Empfangsort hinweg. Vorteil eines kleinen vertikalen Öffnungswinkels bei hohem Antennengewinn ist die verringerte Strahlungsbelastung unter der Antenne zugunsten des Personenschutzes. Der horizontale Öffnungswinkel bestimmt den Bereich der Empfangsmöglichkeit in der horizontalen Ebene. Eine Antenne mit hohem Gewinn und dabei sehr kleinem horizontalen Öffnungswinkel stellt erhöhte Anforderungen an die Einstellbarkeit des Antennenrotors. Stationen außerhalb des hor. Öffnungswinkels werden nur noch stark abgeschwächt empfangen.
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Offset-Antenne =  Speziell gearbeiteter, flacher Parabolspiegel mit hohem Wirkungsgrad für den Satellitenempfang. Der Primärstrahler ist nicht in der Mitte zum Fokus angeordnet.
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OSD = on screen display,  i.d.R. die Menüführung wird auf dem Bildschirm dargestellt.
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PAL =  Farbfernsehsystem  "phase alternation line" Entwicklung der PAL "Vorstufe" durch die Deutschen Schröter und Karolus, vollständig durch Walter Bruch und ca. 1966 in Westeuropa (außer Frankreich) eingeführt. Osteuropa und Frankreich benutzen SECAM. In Amerika einigt man sich auf NTSC.
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Preemphase =  s. unter
Deemphase
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PLL =
phase locked loop. Mit Hilfe einer PLL wird eine Oszillatorfrequenz mit einer quarzgenauen Referenzfrequenz in Frequenz und Phase verglichen. Das Ergebnis ist eine Regelspannung, die ungewollte Frequenzeinflüsse des Oszillators durch Temperatur, Mechanik und Stromversorgung korrigiert. Gewollte Frequenzänderungen können durch Änderung der Teilerzahlen der verwendeten Frequenzteiler vorgenommen werden.
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PIP = 
picture in picture. Es gibt Geräte für die Möglichkeit ein kleineres Bild im Bild wiederzugeben.
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Quad Splitter =  Das Gerät gibt Videosignale auf einem in 4 Quadranten aufgeteilten Bildschirm wieder.
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Richtkoppler =  Dient zur u.a. der Ermittlung der vorlaufenden oder rücklaufenden Leistung zwischen Sendequelle und Verbraucher. In 50 Ohm Systemen und konzipiert für hohe Frequenzen, ist die Höhe der ausgekoppelten Spannung bei einfachen Kopplern frequenzabhängig. Der Koppler besteht bei einem Zweig aus einer Koppelschleife mit 50 Ohm Abschluß und einer Diode (Einweggleichrichtung) mit Siebkondensator. Literaturhinweis: Richtkoppler für 23-6cm  CQ-DL 2/96 S.114 und UKW Berichte 4/91 S.197
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Radom =  Die Kurzbezeichnung von „Radar Dome“ ist ein
Radom. Ein Radom ist eine wetterfeste, aber für Mikrowellen durchlässige Umhüllung (dient auch dem Sichtschutz) von Antennensystemen, bestehend aus glasfaserverstärktem Kunststoff.
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Ringstrahler =  Dipol- oder Ringerreger werden zusammen mit einer kleinen reflektierenden, meist runden Metallfläche als Primärstrahler in Parabolspiegeln benutzt. Mit ihnen sind einfache Kombinationsstrahler, z.B. für 13 + 23cm, herzustellen.
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Scart Anschluß =  21pol. Euro AV (Audio Video) Steckverbindung für
TV: nur Ausgang für TV Gerät evt. mit RGB Durchschleifung v. Decoder
DEC: Ein-/Ausgang für PAL/MAC Decoder o. auch weiteren Videorecorder
VCR: Ein-/Ausgang für Videorecorder o. auch PAL-Decoder
Adapter von Scart auf Cinch sind üblich. Die Verwendung ist für IN oder OUT festgelegt oder umschaltbar.
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Schwarzwert=  Ein analoges PAL Videosignal FBAS (F=Farbe, B=Bild, A=Austastlücke, S=Synchronsignal oder auch "Composite Video" composite=zusammengesetzt) besteht aus folgenden Informationen: Videoinhalt mit Schwarzwert, dazwischen liegenden
Grauwerten und Weißwert, Farbart und Farbwert, Synchronwert. Unterschieden wird noch nach vertikaler und horizontaler Auflösung. Dazu gibt es noch Angaben zur Austastlücke mit vorderer und hinterer Schwarzschulter und zum Farbhilfsträger.

Bei AM TV-Sendern liegt der geringste Wert, der Weißwert,  bei 10 % der Leistung. Es folgt (fast) der Wert bei dem die dunkelste Stelle im Bild bei 75% erreicht wird, denn bei 70% liegt die sogenannte Schwarzabhebung. Maximale Leistung erreicht der Synchronwert mit 100 % der HF Amplitude.
Achtung: Das Videosignal ist i.d.R. negativ gerichtet, d.h. die Synchronzeichen zeigen bei einem Oszillogramm nach "unten", die hellsten Stellen des Videoinhaltes nach "oben".
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Schwarzwerthaltung=
Das Videosignal besteht nicht ausschließlich aus regelmäßig wiederkehrenden Spannungswerten. Daher wird bei einer Wechselspannungskopplung  hinter dem Koppelkondensator einer Verstärkerstufe der mittlere Gleichspannungsanteil schwanken und der Schwarzwert als fester Bezugspunkt verloren gehen. Dadurch fällt es einer Detektorschaltung zum Erkennen der Synchronsignale schwer den Synchronpuls herauszufinden. Der Synchronpuls bestimmt den Bild- und Zeilenanfang. (Ein freilaufendes System wie bei SSTV ist bei analogen TV Übertragungen nicht möglich)
Verändert sich der mittlere Gleichspannungsanteil, kommt es zu Veränderungen der Helligkeit in der Horizontalen (Fahnenbildung) und in der Vertikalen. Dies wird besonders bei starken Helligkeitssprüngen im Bildinhalt sichtbar.
Störungen in der Schwarzwerthaltung können zu Synchronstörungen führen, z.B. zu einem Zittern am Bildanfang.
Abhilfe: durch "Klemmschaltungen", ideal mit getasteten Klemmschaltungen.
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Semi-Rigid Cable= Festmantelkabel. Der Schirm des Koaxkabels besteht aus Kupferrohr, das Dielektrikum ist Teflon. Mit SMA Schraubverbindern Verwendung für Frequenzen bis 18 GHz. Vorteile: genaue Impedanz, hohes Dämpfungsmaß(Schirmung), perfekte Installation, genaue Kabellängen realisierbar (z.B. für Anpaßleitungen u.ä.).
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(S+N)/N= 
signal+noise to noise ist das Verhältnis vom Nutzsignal incl. Störgeräusch zum Störgeräusch. Das Störgeräusch besteht zwar überwiegend aus dem Empfängerrauschen aber andere Störsignale wie Brummanteile addieren sich hinzu. Ist bei einem Empfänger z.B. eine Eingangsempfindlichkeit von 1uV (bei 1KHz NF-Modulation und 3 KHz Hub) mit einem S+N/N von 20 dB angegeben, dann bedeutet das einen Störabstand von 20 dB, d.h. der Wert des Störsignals liegt bei 1/10 der Nutzsignalspannung incl. Störanteil.
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SSC =
sound sub Carrier, Ton Hilfsträger oder auch Ton Unterträger bzw Tonträger. Trägerfrequenz für den begleitenden Ton eines Fernsehsendersignals.
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S-Video=  
s-video connector .  s steht für super. Formate für die Videoschnittstellen sind: RGB-Video ( z.B. TV-RX intern), Composite-Video (z.B. Cinchverbindungen) und Y/C- Video auch Hosiden-Stecker genannt (S-Video Anschluß). S-Video ist die Y/C Schnittstelle. S-VHS ist ein Bandaufzeichnungsformat. Der S-Video Anschluß ist eine runde Steckverbindung mit i.d.R. 4 Pin, selten mit 7 Anschlüssen. Die 4 pol. Verbindung ist ein Standard für Videoverbindungen mit getrennt geführten Luminance(Y)- und Chrominance(C)- Leitungen um Interferenzstörungen zwischen Farb- und Helligkeitsinformation zu verhindern. Y transportiert das SW-Bild, C enthält die Information für Farbe. S-Video enthält u.U. auch eine OSD (on screen display/Menüführung auf dem Schirm) Info.

Anmerkung: Eine Überprüfung der S-Video Anschlüsse an Computern ergab, daß diese i.d.R. nur FBAS auskoppeln, nicht die sep. Leitungen wie für S-Video erwartet. Daher funktionieren auch die einfachen mitgelieferten Adapter auf Chichbuchsen. Bei div. Notebook findet man auch eine 7 pol. Variante. Einfache Adapter (ohne Elektronik) koppeln auch hier FBAS mit Cinch-Verbindung aus.
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SWR=  
Standing Wave Ratio = (1+p/1-p). Die Angabe des SWR (Stehwellenverhältnis) gibt z.B. Aufschluß über das Vor- Rückverhältnis, also das Verhältnis der vorlaufenden Sendeleistung und der zurücklaufenden Leistung (von der Sendequelle über eine Speiseleitung zu einem Verbraucher). Entspricht der Lastwiderstand nicht dem Quellwiderstand, spricht man von einer Fehlanpassung. Auf einer Speiseleitung zwischen Quelle und Last kommt es dann zu stehenden Wellen. Besteht weitgehend Anpassung wird die zurücklaufende Leistung geringer, sie wird gedämpft.

Die Rücklaufdämpfung wird in dB angegeben. Beträgt sie z.B. 20 dB, dann wird 1/100 der vorlaufenden Leistung vom Verbraucher reflektiert, durchläuft die Zuleitung und findet ihren Abschluß an der Quelle. Bei 100 Watt würde bei 20 dB Rücklaufdämpfung (SWR: 1,22) 1 Watt reflektiert, geht also für den Verbraucher verloren (Beispiel für den Verbraucher: Antenne). 10 dB Rücklaufdämpfung bedeutet ein SWR von 1,93 und einen Verlust von 10 Watt bei einer Generatorleistung von 100 Watt. Für diesen Fall ist an einem Empfangsort die Feldstärke "nur" um ca. 0,36 dB reduziert.

Die entstandenen "stehenden Wellen" bei zurücklaufender Leistung lassen je nach Prüfposition (Einschleifpunkt des SWR-Meters oder des Reflectometers) unterschiedliche Ergebnisse zu. Auch die Kabeldämpfung nimmt Einfluß auf die Messung. Die hinlaufende Leistung und rücklaufende Leistung wird besonders bei hohen Frequenzen stark gedämpft. Wird am Senderausgang gemessen, kann der Eindruck von einem guten SWR entstehen. Bei angenommener Kabeldämpfung von 3 dB wird bei 100 % Rücklauf (totaler Fehlabschluß) allein durch die Kabeldämpfung eine Rücklaufdämpfung von 2x 3dB entstehen, das entspricht einem SWR von 3.

Für ein richtiges Ergebnis ist direkt am Verbraucher (Beispiel: Antenne), an der Antenne zu messen.
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Tonträger = bzw. der Tonhilfsträger für FM-modulierte ATV Sender wird in der Baugruppe Basisband erzeugt. Übliche Frequenzen sind 5,5  6  6,5  7 MHz. Diese Oszillatoren werden ebenfalls in der Frequenz moduliert. Sie übertragen den Begleitton einer ATV Sendung. Für die FM Tonübertragung ist auf der Senderseite (BB oder Basisband) keine Preemphasis vorgesehen.
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Tonqualität=  Die Beurteilung der Tonqualität von ATV Sendungen in z.B. A3F/C3F erfolgt nach dieser Tabelle:
T0: kein Ton
T1: Ton unverständlich
T2: Ton teilweise zu verstehen
T3: Ton völlig zu verstehen, mit starkem Rauschen
T4: Ton mit leichtem Rauschen
T5: Ton rauschfrei
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Threshold=  siehe unter
"LT"
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Troposphärische Überreichweiten=  Sie erlauben in unseren Breiten ATV Verbindungen über Entfernungen bis zu 300 km, selten bis zu 700 km und mehr. Bedingungen für Überreichweiten in der Trophosphäre sind: heranziehendes oder abziehendes Hoch, bei Höheninversion durch Inversionswetterlage (Temperaturumkehrung im Bereich zwischen 800 und 2500m, eine warme Luftschicht legt sich über kalte Luft, lange anhaltend bei Windstille), Bodeninversion, Advektionsinversion, Absinkinversion.
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Spikes=  s. unter
Fische
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Stripline=  eine Streifenleitung (Leiterbahn) mit HF-Funktion auf einer Platine. Bestimmte Leiterbahnbreiten und Längen bestimmen die Funktion wie Serien- oder Parallelkreis oder Transformation von Eingangs- und Ausgangswiderstand der Schaltung bei einer bestimmten Frequenz.
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Subharmonikmixer=  oft Diodenmischer mit gleichzeitiger Verdopplereigenschaft der LO-Frequenz. 2 Dioden oder (auch die 2 Dioden einer Doppeldiode) werden dabei antiparallel geschaltet.
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Synchronpuls=  siehe unter
Schwarzwerthaltung
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Video=  Ein BAS Signal enthält Signale für die Übertragung eines schwarz/weiß-Bildes (B=Bild, A=Austastlücke, S=Synchronzeichen).  Ein analoges PAL Videosignal FBAS besteht aus den Informationen für: F=Farbe, B=Bild, A=Austastlücke, S=Synchronsignal. Das Video kann auch "Composite Video" (composite = zusammengesetzt) genannt werden.
Es besteht aus dem Videoinhalt mit Schwarzwert, dazwischen liegenden Grauwerten und Weißwert, Farbart und Farbwert, Synchronwert.
Unterschieden wird noch nach vertikaler Auflösung: Bildwechselfrequenz mit 50 Hz mit 2 x 25 Halbbildern/Sekunde
und horizontaler Auflösung: Zeilenwechsel mit einer Frequenz von 15625 Hz bei 64 usek./Zeilelänge. Dazu gibt es noch Angaben zur Austastlücke (für die Unterdrückung des Strahlstromes beim Zeilenrücklauf) mit vorderer und hinterer Schwarzschulter.
Achtung: Das Videosignal ist i.d.R. bei Schnittstellen und Anschlüssen wie Video in und Video out negativ gerichtet, d.h. die Synchronzeichen zeigen bei einem Oszillogramm nach "unten", die hellsten Stellen des Videoinhaltes nach "oben". Zeigt der Bildschirm bei der Wiedergabe eines Videosignals ein durchlaufendes, gekipptes und negatives Bild (Synchronzeichen sind als weiße Balken sichtbar) muß für eine einwandfreie Wiedergabe das Signal invertiert werden. Solche Probleme treten bei der Verwendung von Konvertern auf, dessen LO oberhalb der Eingangsfrequenz liegt. Beispiel: 13cm SPC-Konverter
Bei AM TV-Sendern liegt der geringste Wert, der Weißwert,  bei 10 % der Sendeleistung. Es folgt (fast) der Wert bei dem die dunkelste Stelle im Bild bei 75% erreicht wird, denn bei 70% liegt die sogenannte Schwarzabhebung. Maximale Leistung erreicht der Synchronwert mit 100 % der HF Amplitude.
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Videohub=  Sendeseitig der Modulationsgrad mit der Folge einer Kontraständerung. Der Videohub bestimmt zusammen mit dem Modulationsinhalt auch die eingenommenen Bandbreite des Sendesignals. Mehr s. auch unter Kontrast und Bandbreite.
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VCO= 
voltage controlled oscillator. Übersetzt: spannungskontrollierter Oszillator. Die Oszillatorfrequenz kann über eine Kapazitätsdiode (Stellglied) mittels angelegter Gleichspannung auf eine Frequenz gesetzt werden. Üblich ist dieses Verfahren bei der PLL-Schaltung, s. unter PLL.
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VCR=  Bezeichnung bei SAT Receiver für den Videorecorderanschluß.
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VV=  Vorverstärker, direkt an der Antenne eingesetzt, zur Steigerung der Empfangsleistung durch quasi Entfallen der Kabeldämpfung bei langen Zuleitungen zwischen Antenne und Empfänger. Sinnvoll auch bei Empfangsteilen mit schlechterer Empfindlichkeit, wie sie auch SAT-Receiver nur für den 23cm Empfang darstellen. Bitte beachten: die gleiche Kabeldämpfung kann auch zwischen Senderausgang und Antenne auftreten.
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Weißwertbegrenzung=  Überschreitet der Videopegel den Aussteuerbereich des Verstärkers kann es zur Stauchung der Synchronsignale kommen und der Weißwert wird begrenzt. Dabei gehen dem Video die oberen Grauwerte verloren. Weiße Bildanteile erscheinen grell und noch vorhandene Abstufungen des originalen Bildes sind nicht mehr erkennbar. Mehr s. unter „Schwarzwert“ und „Video“.
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Hinweise auf Fehler und Ergänzungen erwünscht.

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