DXaktuell.de

Nachrichten zur Kurz-, Mittel- und Langwelle, zu DRM, DAB und zur internationalen Medienszene

MEZ
UTC
Einstieg
  ~ Was ist eigentlich...
  ~ Schritt für Schritt
  ~ Tipps und Tricks
  ~ Fragen und Antworten
Auf Empfang
  ~ Sender weltweit
  ~ Sender vorgestellt
  ~ Audiostreams
  ~ Sendepläne und Downloads
  ~ DRM
Und noch mehr
  ~ Mein QSL-Album
  ~ Sender aus der Luft
  ~ Gästebuch
  ~ Links
  ~ Nachrichtenarchiv
  ~ E-Mail und Impressum
  ~ Disclaimer
 

 

 

 

 

Was ist eigentlich die Kurzwelle?

Ultrakurzwelle, kurz UKW, kennen Sie bestimmt: Im von 87,5 MHz bis 108,0 MHz werden regionale Radioprogramme wie Radio Hamburg, R.SH, Bayern 3 oder NDR Kultur ausgestrahlt. Auf UKW kann so ein kleines Gebiet mit einem Rundfunkprogramm in guter Qualität empfangen werden.

 

Der Rundfunkbereich auf Mittelwelle (MW) reicht von 525kHz bis zu 1605kHz. Auch dort gibt es Deutschsprachige Stationen wie zum Beispiel den Deutschlandfunk, aber auch Programme aus angrenzenden Gebieten kann man Empfangen. Mit Hilfe der Mittelwelle kann ein größeres Gebiet versorgt werden. Je nach Sendeleistung kann das ein ganzes Bundesland, ein Staat oder ein Teil eines Kontinents sein.

Die Langewelle (LW) hat einen Frequenzbereich für den Rundfunk von 150kHz bis 285kHz. Die Ausbreitungsbedingungen sind der Mittelwelle ähnlich, die LW ist jedoch nicht so tageszeitenabhängig wie die MW. Das heißt dass Mittelwellenprogramme bei Dunkelheit eine weitere Reichweite erzielen können, als am Tag.

 

Die Kurzwelle hat einen Frequenzbereich von 3000 kHz bis 30000 kHz! Hier senden nicht nur Programme, die ein ganzes Land oder einen Kontinent erreichen möchten, sondern auch weltweit zu empfangende Stationen. Daher kann man auf Kurzwelle auch brasilianische, afrikanische oder chinesische Stationen antreffen.

 

Das faszinierende an der Kurzwelle ist, dass es möglich ist, ein Signal aus Argentinien in Deutschland zu empfangen. Dies macht die Ionosphäre möglich:

Das Signal kommt im "Zickzack-Muster " um die Erde, es "prallt" an der Ionosphäre ab und kommt so nach Europa. Es ist sogar möglich, dass das Signal die Erde umrundet und wieder am Startpunkt ankommt. Das Auf- und Abprallen nennt man "Hops". Einmal Auf- und Abprallen = 1 Hop. Und so hopsen die Signale rund um die Welt.