| Worldspace erhält Sendelizenz für deutsches Satellitenradio |
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10.04.2008 Was in Amerika zum täglichen Rundfunkalltag gehört, ist bei uns noch Zukunftsmusik. Doch nun wurde ein wichtiger Schritt in Sachen mobiles Satellitenradio für Europa getan: Worldspace erhielt von der Bundesnetzagentur die Lizenz für eine deutschlandweite Ausstrahlung seiner Programme im L-Band (1479.5-1492 MHz). Diese terrestrischen Sender werden zusammen mit dem bestehenden Satellitensystem ein störungsarmes Satellitenradio gewährleisten: Im Indoor-Bereich erreichen die Empfänger die Radioprogramme über terrestrische Sender, während im Freien das Signal (zusätzlich) vom Satelliten an das Radio gelangt. So ist auch in Gebieten, die gar nicht oder nur schlecht von herkömmlichen Sendern versorgt werden können, ein Empfang möglich. Bereits vor einigen Wochen erhielt die Betreibergesellschaft Worldspace eine Lizenz für die Schweiz. Außerdem liegt dem Unternehmen die Sendeerlaubnis für Italien vor. Nach eigenen Angaben stehen die Sterne gut, um weitere Sendelizenzen für weitere Länder zu erhalten. Worldspace will Europa mit "attraktiven Radioprogrammen, die auf die verschiedenen Kulturen und Interessen Europas zugeschnitten sind," versorgen. Die Bundesnetzagentur bestätige auf Anfrage die Frequenzvergabe an Worldspace in Deutschland. // www.worldspace.com // Quelle: RNW Media Blog
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| Deutsche Welle: Stimme der Freiheit erhalten |
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08.04.2008
Die Deutsche Welle muss als Stimme der Freiheit erhalten bleiben. Das
fordert der Deutsche Journalisten-Verband. "Eine einseitige Neuausrichtung
auf das Internet zu Lasten der Kurzwelle ist mit dem gesetzlichen Auftrag
des deutschen Auslandssenders nicht zu vereinbaren", erklärte
DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. Das Deutsche Welle-Gesetz sieht einen
auf breite Bevölkerungsgruppen ausgerichteten Austausch der Kulturen und
Völker vor. // Pressemitteilung des DJV (Quelle) // www.dw-world.de
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| Simulcast in Zehlendorf beendet |
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03.04.2008
Die Ausstrahlung der Stimme Russlands auf 693 kHz im analog-digitalen Mischbetrieb ("Simulcast") wurde eingestellt. Das russische Auslandsprogramm ist nun auf selber Frequenz im analogen Modus zu empfangen. Es wird aber nicht ausgeschlossen, dass die Stimme Russlands zeitweise wieder auf der Frequenz DRM-Programme ausstrahlen wird.Von der Sendestation Zehlendorf bei Oranienburg (Foto rechts) werden neben UKW und DAB-Programmen noch die Langwelle 177 kHz (DKultur, nachts digital) ausgestrahlt.// www.media-broadcast.de // www.ruvr.ru //
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| BBC WS zum Vorsitzenden des DRM-Konsortiums ernannt |
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28.03.2008 Alle zwei Jahre wählt das Konsortium "Digital Radio Mondiale" neu. Gestern wurden die Mitglieder des Lenkungsrats, die wichtigsten Akteure des DRM-Konsortiums, gewählt. Nach zehn Jahren als Vorsitzender von DRM zog sich Peter Senger sowohl von seinem Posten als DRM-Direktor der Deutschen Welle als auch dem DRM als Ganzes zurück. Seine Nachfolgerin kommt von einem anderen wohlbekannten und respektablen internationalen Sender, dem BBC World Service in London. Ruxandra Obreja, BBC World Service, wurde einstimmig zur neuen Vorsitzenden des Konsortiums gewählt. Die Wahl fand in Bonn am Sitz des langjährigen DRM-Mitglieds, der Deutschen Welle statt. Peter Senger, der als Vorsitzender des Konsortiums in den vergangenen zehn Jahren einen "enormen Beitrag zur Entwicklung des DRM-Standards geleistet hatte", so heißt es in einer Pressemitteilung, wurde von den Mitgliedern des Konsortiums "mit einem großen Applaus" verabschiedet. Die neue Vorsitzende Ruxandra Obreja stellte den Mitgliedern in einem Vortrag ihre Sicht der Dinge vor und äußerte sich folgendermaßen: "DRM befindet sich auf der Schwelle zu einem neuen Zeitalter. Wir verdanken es der ausgezeichneten Arbeit unserer Fachkollegen, dass der DRM-Standard nach nunmehr zehn Jahren ausgereift ist. Nun besteht die Herausforderung für uns alle darin, sicherzustellen, dass der DRM-Standard in den kommenden Jahren breitflächig angenommen wird. Ich sehe darin sowohl für das Konsortium als auch für mich persönlich die größte Herausforderung." Das DRM-Konsortium begrüßt in hohem Masse die Bereitschaft der BBC, bei diesem Unterfangen die Leitung dieses Vorhabens zu übernehmen und das DRM-Projektbüro in London zu führen. // www.drm.org // www.deutsches-drm-forum.de // Quelle: DRM, Bild: obs/Digital Radio Mondiale (DRM)
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| Worldspace erhält Sendeerlaubnis für die Schweiz |
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21.03.2008 Der Satellitenbetreiber "Worldspace Satellite Radio" erhielt von dem schweizerischen Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) die Sendeerlaubnis für ein von terrestrischen Bodenstationen gestütztes Satellitenradio. Worldspace wird L-Band-Frequenzen für sein geplantes europäisches Satellitenradio nutzen. Die Firma plant, das mobile Sat-Radio 2009 in Italien anzubieten. Für das "Hybrid-Radio" werden die ersten Empfangsgeräte Anfang des nächsten Jahres erwartet, außerdem sollen Autoradios in Fahrzeugen von Fiat verfügbar werden. Worldspace erwartet in diesem Jahr noch vier weitere Sendelizenzen zu erhalten. So hofft Noah A. Samara von Worldspace bald die Erlaubnis für Ausstrahlungen in Großbritannien, Spanien, Deutschland und Frankreich zu erhalten. Bezogen auf die neue Sendelizenz der BAKOM meint er: "Wir werden versuchen verschiedene Nachrichten-, Sport-, Musik- und Unterhaltungsprogramme zu verbreiten, die besonders auf die Schweiz zugeschnitten sind." Die BAKOM bestätigte auf Anfrage die Frequenzvergabe an Worldspace in der Schweiz. // www.worldspace.com // Quelle: Worldspace via RNW Media Blog
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| RAE startet Livestreaming |
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18.03.2008 Der argentinische Auslandsdienst Radiodiffusion Argentina al Exterior (RAE) startete vor kurzem die Verbreitung seiner Programme im Internet. Die Auslandssendungen aus Buenos Aires sind nun unter www.radionacional.gov.ar als WMA-Livestream zu hören, darunter auch die einstündige deutsche Sendung. Diese Sendung ist Montags bis Freitags von 21.00-22.00 Uhr UTC zu hören. Der 1949 gegründete Auslandsdienst der Republik Argentinien sendet außerdem auf Spanisch, Englisch, Japanisch, Französisch und Italienisch. Die genaue Adresse für den Livestream, den man auch in Internetradios eintragen kann, lautet mms://rae.telecomdatacenter.com.ar/rae.
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| DRM-Sendungen aus Ismaning unterbrochen |
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07.04.2008 Die digitalen Sendungen auf der Kurzwellenfrequenz 6085 kHz vom Standort Ismaning (Bayern) sind unterbrochen. Grund dafür ist ein Ausfall des DRM-Modulators am Sender des Bayrischen Rundfunks. Mit einer Wiederaufnahme der Ausstrahlung des Programms "B5 Aktuell" wird in den nächsten Tagen gerechnet, wie die technische Leitung des Münchner Senders auf Anfrage mitteilte.Die traditionelle Kurzwellenfrequenz 6085 kHz wird seit Mai 2004 im digitalen Modus "DRM" gefahren, die Sendeleistung beträgt aktuell 10 kW. Neben dem Informationsprogramm "B5 Aktuell" wird auch ein Journaline-Test gesendet, um die Übertragung von Daten zu proben. Empfangsberichte über die digitale Ausstrahlung im 49-Meterband bestätigt der Bayrische Rundfunk schnell und zuverlässig mit einer QSL-Karte aus der aktuellen Serie. Nachtrag: Der Sender ist wieder on air.
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| DW-Hörerforum wird am 23.03.2008 eingestellt |
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21.03.2008 Mit dem Hörerforum werden auch weitere Programme im deutschen Programm eingestellt, darunter auch die Kurznachrichten und "Reporter unterwegs". Das deutsche Programm kann rund um die Uhr auf Kurzwelle (zum Beispiel 6075 kHz), Satellit und im Internet gehört werden. // www.dw-world.de // Quelle: Deutsche Welle via H. W. Lange
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| Auf Wiederhören, Radio Schweden! |
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27.03.2008 Wie bereits berichtet, stellt der schwedische Auslandsdienst die Kurz-, Mittel- und Satellitensendungen in deutscher Sprache ein. Für die letzte Sendung ist ein besonderes Abschiedsprogramm am Freitag, den 28.03.2008 geplant. Die letzte reguläre Sendung läuft demnach heute, am 27.03.2008. Zu Gast sein werden ehemalige Redaktionsleiter von Radio Schweden und werden auch über die Zukunft des Auslandsradios diskutieren. Die Sendung wird zu folgenden Zeiten ausgestrahlt, Zeitangaben in UTC: 1730-1800 Mo-So 1179 kHz 1800-1830 Mo-So 6065 kHz 1930-2000 Mo-Sa 1179 kHz 1930-2030 So 1179 kHz 2100-2130 Mo-Sa 1179 kHz Außerdem ist sie im Internet und über Satellit zu hören.
// www.radioschweden.net // Meldung vom 02.02.08 // Quelle: H. Cersovsky in der A-DX-Mailingliste
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| DRM-Tests aus China, Änderungen bei der BBC |
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17.03.2008 Neuigkeiten zum digitalen Sendesystem "DRM": Das DRM-Konsortium betonte immer wieder die Entscheidung der Volksrepublik Chinas, DRM für seine Kurzwellensendungen einzusetzen. Nun sind nach langer Pause wieder DRM-Tests aus China zu beobachten. Die Vermutung, China Radio International würde bis zu den Olympischen Spielen seine Programme digital senden, könnte also Wirklichkeit werden. Zu beobachten sind die Sendungen in Englisch und Chinesisch auf 12030 kHz von etwa 0800-0900 UTC. Ebenfalls wurden unbekannte DRM-Signale (wahrscheinlich auch aus China, aber mit der Kennung "EBU World Music") gegen 1320 UTC auf 11825 kHz beobachtet. Der BBC World Service wird seine Kurzwellensendung für die Karibik am 23.03.2008 einstellen. Die Einstellung wird mit den veränderten Hörgewohnheiten begründet, kaum jemand würde mehr Kurzwelle hören. Die Hörer würden eher auf Satellit, Internet und UKW umsteigen. Auf Antigua, Trinidad und Jamaika sind die Sendungen des BBC World Services nun 24 Stunden am Tag zu hören. Außerdem werden die Sendungen nach Asien eingeschränkt. // www.cri.cn // www.bbcworldservice.com // Quelle: BBC (1) (2) , DRM RX-Forum
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| Luxemburg: 5990 off air |
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15.03.2008 Der DRM-Sender auf der Kurzwellenfrequenz 5990 kHz war am gestrigen Abend zum letzten Mal zu hören. Wie DXaktuell.de mitgeteilt wurde, stellte man die Übertragung des französischen Programms von RTL auf Kurzwelle bis auf weiteres ein. Die Sendungen auf 6095 kHz und der Mittelwelle 1440 kHz sollen zunächst weiterlaufen. Anfang des Jahres wurden die Übertragungen bereits eingeschränkt, nun komplett eingestellt. Gründe für dieses Schritt sind noch nicht bekannt. Der größtenteils ausgebliebene Markterfolg des DRM-Systems dürfte jedoch eine Rolle gespielt haben. Sollten weitere Informationen zu den DRM-Sendungen aus Luxemburg bekannt werden, werden Sie an dieser Stelle informiert. // www.bce.lu // www.rtl.fr // Quelle: Jean Bockeler
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| VRT schaltet Mittelwellensender ab |
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07.03.2008 Die flämische Radio- und Fernsehgesellschaft "VRT" wird einige Ihrer Mittelwellensender zum 30. März einstellen. Abgeschaltet werden die Frequenzen 540, 1188 und 1512 kHz. Als einzige Mittelwellenfrequenz wird die 927 kHz verbleiben. Dies wurde im Portal Radiovisie.be mitgeteilt. Ausgestrahlt wird hier das flämische Programm "Radio 1". Die VRT hatte bereits vor einigen Jahren ihr Fremdsprachenprogramm "Radio Vlaanderen Internationaal" eingestellt. Die Nachrichten wurden anschließend nur noch im Internet verbreitet. Aktuell verbreitet die VRT in ihrem Sendegebiet die Radioprogramme Radio 1, Radio 2, Klara, Studio Brussel und Donna. // www.vrt.be //
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| DRM-Tests aus dem Iran und Frequenzwechsel von RRI |
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07.03.2008 Seit dem 6. März 2008 wurden im DRMRX-Forum Testsendungen in digitaler Modulation (DRM) aus dem Iran beobachtet. Die Sendungen konnten ab 0700 Uhr UTC auf der Frequenz 9480 beobachtet werden und stammen aus dem iranischen Sendezentrum in Sirjan. Das DRM-Signal wird anscheinend mit der Open Source-Software DREAM erzeugt, denn entsprechende Hinweise darauf konnten in der Textnachricht der Ausstrahlung entdeckt werden. Der rumänische Rundfunk "Radio Romania International" reagierte auf die schlechte Frequenzwahl für seine digitalen Sendungen. Man sendet nun zu folgenden Zeiten über die Sendestation in Norwegen: 1700- 1730 7570 kHz Deutsch // www.rri.ro // www.drmrx.org //
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| Digitalradio-News aus Deutschland, Rumänien und Frankreich |
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01.03.2008 In den letzten Tagen gab es einige Neuigkeiten in Sachen Digitalradio. So wird in Kaiserslautern die weltweit zweite DRMplus-Radiosendung am Montag, den 3. März auf der Frequenz 87,6 MHz gestartet. Die Probesendungen werden bis zum 29. Mai andauern. Auch auf der Kurzwelle gibt es neue DRM-Sendungen: Der rumänische Auslandsdienst sendet seit heute in Deutsch (17.00-17.30 UTC, 7570 kHz) und Englisch (18.00-18.30 UTC, 7465 kHz) digital. Gesendet wird aus dem norwegischen Kvitsøy. Jedoch wird die englische Sendung aufgrund von einer extrem ungünstigen Frequenzplanung kaum in Mitteleuropa empfangbar sein, Österreich 1 sendet nur 5 kHz entfernt. Achtung: Frequenzwechsel, siehe Meldung vom 7.3.08. DXaktuell.de berichtete bereits vor einigen Tagen über geplante DRM-Tests in der Bretagne. Mit einem 10 Kilowattsender in Saint Guéno wird nun auf 1593 kHz das Programm "Littoral AM" gesendet. Obwohl auf selber Frequenz der WDR vom Senderstandort Langenberg aus sendet, konnte der kleine Sender aus Frankreich auch in Deutschland empfangen werden. Als Reinfall kann das digitale Radio DAB in Deutschland betrachtet werden. Nachdem immer mehr Sender ihre Ausstrahlungen beendeten, wurde der Geldhahn zugedreht. Möglicherweise könnte "DABplus" den Rundfunk in Deutschland ins digitale Zeitalter befördern. "DABplus" verwendet einen anderen Übertragungsstandard. So können mehr Programme gesendet werden. Um das digitale Radio, über welchen Standard auch immer, in Nordrhein-Westfalen einzuführen, plant die Landesmedienanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) im Vorfeld ein öffentliches Konsultationsverfahren. Berücksichtigt werden soll auch die Verbreitung von lokalen Radiostationen. // www.lfm-nrw.de //
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| KBS World Radio über Mittelwelle in Europa |
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01.03.2008 Der südkoreanische Auslandsrundfunk KBS World Radio wird sein deutschsprachiges Programm nun auch über Mittelwelle verbreiten. Erste Probesendungen werden ab dem 1. März 2008 von 17.30-18.00 Uhr UTC zu hören sein. Das beliebte Programm wird auf der Mittelwelle 1440 kHz via RTL Radio Luxemburg gesendet. KBS World Radio Seoul hofft auf zahlreiche positive Reaktionen seiner Hörer. Man realisiert die MW-Sendungen mit World Radio Network, wie es bis zum Jahreswechsel 2007/2008 auch China Radio International getan hat. Nun setzt der chinesische Auslandsrundfunk auf eine chinesisch-finnische Kooperation mit "radio86.com". Die leistungsstarken Sender in Marnach, Luxemburg (maximal 1200 kW) werden außerdem vom deutschsprachigen RTL Radio und von mehreren religiösen Programmanbietern genutzt. Das private RTL Radio sendet mehrere Stunden täglich in digitaler Modulation (DRM). // KBS World Radio // Foto: (c) BCE Broadcasting Center Europe
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| Ecuador erweitert DRM-Sendungen - Forum der Deutschen Welle |
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26.02.2008 Die Deutsche Welle lädt zum "Global Media Forum 2008" nach Bonn ein. Vom 2. bis 4. Juni findet die dreitägige Konferenz im Bonner World Conference Center statt. Etwa eintausend Medienexperten, Politiker und Forscher werden die Rolle der Medien bei der Friedenstiftung diskutieren. Die Deutsche Welle sendet aktuell auch in einige Krisengebiete der Welt ihre Programme. //www.dw-world.de// Quelle: Deutsche Welle via Hans Werner Lange Der religiöse Sender "Radio HCJB" hat seine digitalen Sendungen auf Kurzwelle ausgebaut. Neben einer täglichen Ausstrahlung für Brasilien sind die Sendungen Richtung Europa aus Ecuador um eine Stunde erweitert worden. Die Sendungen werden in Quito, Ecuador produziert und auch von dort aus ausgestrahlt. Hier der aktuelle DRM-Sendeplan:
Frequenz für Europa: 15275 kHz
11:00 UTC: Musica del Ecuador (Spanisch) Mo. - Fr. 11:30 UTC:
Informativo Vozandes (Spanisch) Sa. + So. 11:30 UTC: HCJB
Just Jazz (Englisch) 12:00 UTC: Plattdeutsches
Tagesprogramm 12:30 UTC: Hochdeutsches
Tagesprogramm (bis 13:00) Frequenz für Südamerika:
11795 kHz 23:00 UTC:
Portugiesisches Tagesprogramm (bis 24:00) //www.andenstimme.org// Quelle: HCJB (Horst Rosiak), Foto: M. Schaa
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| Europäisches Radioprojekt EURANET startet im April |
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20.02.2008 Bereits im Dezember wurden Planungen zu einem europäischen Radioprojekt bekannt, DXaktuell.de berichtete. Nun veröffentlichte die Zeitschrift INFOSAT im Rahmen ihres Nachrichtendienstes "Digitalmagazin" weitere Einzelheiten zu dem Projekt "EURANET". Am 26. Februar 2008 will die Europäische Union genauere Daten zu dem ERP vorstellen. Nach aktuellem Stand sollen ab April 16 Radiosender aus 13 europäischen Staaten zusammenarbeiten und ein Programm mit aktueller Berichterstattung produzieren. Außerdem sollen die "sozialen Belange der 27 EU-Staaten" einen wichtigen Bestandteil der Programme bilden. Auf einer Pressekonferenz in Brüssel werden sowohl Margot Wallström, die Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, als auch die Senderverantwortlichen der Deutschen Welle, Radio France Internationale und von Radio Netherland zusammenkommen. Ebenfalls werden die Vertreter der anderen teilnehmenden Rundfunkanstalten zur Konferenz erscheinen. Aus dem Archiv: Dezember-Meldung von DXaktuell.de zu EURANET
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| Frankreich verabschiedet sich komplett von fremden Sprachen |
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26.02.2008 Der Tagesspiegel berichtet in seiner Ausgabe vom 23.02.2008 über geplante Änderungen in den französischen Medien. Dem Bericht nach würden die fremdsprachigen Sendungen des TV-Senders "France 24" und des internationalen Radiosenders "Radio France Internationale" eingestellt. Letzterer sendet mehrmals täglich auch in deutscher Sprache. Zu hören ist das Programm noch in einigen Städten auf UKW, im Saarland auf DAB und der Mittelwelle 1179 kHz, im Internet und via Satellit. Der Fernsehsender "France 24", ein Sender nach dem Vorbild von CNN, sendet zurzeit noch auf Französisch, Englisch und Arabisch. Alle Fremdsprachensendungen sollen demnächst eingestellt werden, zu Gunsten von französischen Ausstrahlungen. Die verbleibenden Sendungen werden in Zukunft von einer zentralen "news factory" versorgt. Wann den 18 einzustellenden Fremdsprachenredaktionen der Geldhahn zugedreht werden soll, ist noch nicht bekannt. Bekannt ist aber, dass eine von Präsident Sarkozy ins Leben gerufene Kommission, die "den Einfluss Frankreichs in der Welt" mehren soll, diese Entscheidung traf. //www.rfi.fr // www.france24.fr // Quelle: http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/Ockrent;art141,2482039
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| Indien startet weitere Digitaltests |
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11.02.2008 Nachdem der indische Rundfunk "All India Radio" (AIR) seine letzten digitalen Kurzwellentests vor einem Jahr beendet hatte, wurden nun erneut DRM-Tests aus Indien beobachtet. Diese werden vom selben Standort wie 2007 gesendet, nämlich aus dem Sendezentrum Khampur. Eine Stellungnahme von AIR zu diesen Ausstrahlungen gibt es noch nicht. Die Sendungen konnten in der Zeit von 0700-0900 Uhr UTC auf der Frequenz 15050 kHz beobachtet werden, der erste Empfang wurde im DRM-Softwareradio Forum unter der Adresse http://www.drmrx.org/forum/showthread.php?t=1907 vermeldet. Indien plant, seine Kurz- und Mittelwellensender auf DRM umzustellen. Zur Internationalen Funkausstellung im vergangenen Jahr war bereits ein indisches Kurzwellenradio, welches sich auch zum Empfang von digitalen Signalen eignet, zu sehen. Der Empfänger war in Zusammenarbeit mit Analog Devices von der indischen Firma Shruti (siehe Foto) hergestellt. Nachtrag: Die Tests wurden am Donnerstag wieder beendet.
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| Mittelwellen-News aus Irland und der Schweiz |
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04.02.2008 Ende 2008 wird in der Schweiz nur noch einen Mittelwellensender verbleiben: Nachdem bereits vor einigen Jahren Pläne des DRS bekannt wurden, seine Mittelwelle 531 kHz abzuschalten, will nun auch RTSI die Verbreitung über Mittelwelle einstellen. RTSI verbreitet noch bis Mitte 2008 sein italienisches Programm "Rete Uno" auf 558 kHz. Gesendet wird noch mit 300kW von einer Station auf dem Monte Ceneri am Lago Maggiore im Tessin. Die Abschaltung wird unter anderem mit der hohen Akzeptanz vom DAB Digitalradio begründet. Das Foto zeigt den ehemaligen Mittelwellensendemast auf dem Monte Ceneri, welcher heute sowohl für DVB-T als auch für DAB verwendet wird. Der einzige, verbleibende MW-Sender für Rundfunk wird Ende 2008 der Sender Sottens (765 kHz, französisch) sein. Wer sich im Tessin aufhält, hat übrigens die Möglichkeit, ein interessantes Radiomuseum direkt unter dem alten MW-Sendemast auf dem Monte Ceneri zu besuchen (Infos dazu bei Ticino Turismo). Quelle: playDX via W. Büschel In Irland hingegen waren die Pläne des öffentlich-rechtlichen Rundfunk RTÉ schon seit einiger Zeit bekannt, von der Mittelwelle zu verschwinden. Die Frequenz 567 kHz (Standort Tullamore) wird aber trotzdem nicht leer bleiben. RTÉ vermietete seinen Sender an den religiösen Sender BCE Ireland. Dies berichtet die Radioskala bei blogspot (Tom DF5JL).
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| Deutsches Programm aus Stockholm wird stark reduziert |
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02.02.2008 Radio Schweden will mit der Zeit gehen und wird die Verbreitung seines Programms in deutscher Sprache stark einschränken. Weder auf Kurz- noch auf Mittelwelle wird man in Zukunft zu hören sein, wie man dem "Digitalmagazin" der Zeitschrift INFOSAT bestätigte. Auch die Verbreitung via Satellit wird der Vergangenheit angehören, die letzten Sendungen werden am 30. März 2008 zu hören sein. Komplett wird man sich aber nicht vom deutschen Publikum verabschieden, erklärt Gundula Adolfsson von Radio Schweden. Ein von einem dreiköpfigen Team produziertes Podcastangebot in deutscher Sprache wird weiterhin über die Ereignisse in Schweden informieren. Die Maßnahme erfolge auf Beschluss der Leitung des Schwedischen Rundfunks. Für die Sprachen Deutsch und Englisch werde das Internet immer wichtiger, während die Hörerzahlen auf Kurz- und Mittelwelle zurückgehen, erläuterte Gundula Adolfsson. Weitere Informationen unter www.radioschweden.net
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| Littoral Média startet DRM-Sendungen |
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01.02.2008
Die französische Mediengesellschaft Littoral Média wird in diesem Monat mit DRM-Sendungen beginnen, wie in einer Pressemitteilung erwähnt wurde. Die zuständige Aufsichtsbehörde CSA genehmigte vor kurzem die Ausstrahlungen über einen 10 Kilowattsender in Saint Guéno in der Bretagne. Ausgestrahlt werden soll das Programm "Littoral AM", das ab Mitte Februar dann auch mit einem DRM-Empfänger in Westfrankreich zu hören sein wird. Der digitale Sendebetrieb auf der Mittelwellenfrequenz 1593 kHz wird mit Unterstützung von Transradio Sendersysteme Berlin und der französischen APIC-Gruppe realisiert. Die Arbeiten an der Sendestation begannen 2005 und wurden nun erfolgreich abgeschlossen. Man sollte die Frequenz also im Auge behalten, jedoch wird in Deutschland der Empfang nur schwer möglich sein, denn auf selber Frequenz sendet der Westdeutsche Rundfunk WDR, ebenfalls in DRM.
Wer das Programm von Littoral AM trotzdem empfangen kann, hat die Möglichkeit, auf der neuen Webseite http://www.radionumerique-bretagne.com/ einen Empfangsbericht abzuschicken.
Foto: http://www.radionumerique-bretagne.com/indexgalerie.php
Littoral média / Radio
Numerique Bretagne
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| Radio HCJB startet digitale Tests nach Brasilien |
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26.01.2008
Nachdem Radio HCJB die Erlaubnis bekommen hat, auch 2008 aus seinem eigenen Senderzentrum in Pifo, Ecuador zu senden, startete man auch mit DRM-Testsendungen Richtung Brasilien. Der religiöse Sender sendet bereits seit Sommer 2007 digital Richtung Europa und konnte so zahlreiche DXer begeisten und Erfahrungen sammeln. Die aktuellen, deutschsprachigen Sendungen werden nach folgendem Plan ausgestrahlt:
1. Plattdeutsch: 1100-1130 UTC auf 15275 kHz (4kw) 2. Hochdeutsch: 1130-1200 UTC auf 15275 kHz (4kw)
Die neue, digitale Südamerikaausstrahlung kann nach folgendem Plan gehört werden: 2300-2400 UTC auf 11795 kHz (4kW)
"Die Stimme der Anden", wie HCJB auch genannt wird, hofft auf zahlreiche Empfangsberichte von europäischen und südamerikanischen Hörern. Das Foto zeigt die steuerbare Richtantenne im Sendezentrum Pifo, welche für die digitalen Sendungen nach Europa eingesetzt wird.
Weitere Informationen auch unter www.andenstimme.org Foto: Radio HCJB
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| DAB-Einstellung 2009, Weg frei für DABplus? |
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26.01.2008 Insgesamt 179,5 Millionen Euro wurden bis zur laufenden "Gebührenperiode" für die Entwicklung des DAB-Sendernetzes in Deutschland ausgeben. Dies teilte die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarf der Rundfunkanstalten (KEF) mit. DAB sollte den Hörfunk in Deutschland ins digitale Zeitalter befördern, doch DAB wurde kaum von den Zuhörern akzeptiert. Grund dafür dürfte unter anderem das nur mäßige Programmangebot sein. Lediglich 200.000 Geräte in ganz Deutschland wurden verkauft, von einem Erfolg kann keine Rede sein. Daher kommt die KEF zu dem Schluss, dass eine Fortführung der DAB-Förderung nicht in Frage kommt, die DAB-Einstellung könnte 2009 erfolgen. Man will daher weitere Projekte zum Themenbereich "Digitaler Hörfunk" genau Prüfen und dann eventuell den Geldhahn wieder aufdrehen. Mögliche Nachfolger von DAB könnten sowohl DMB-Radio, DABplus als auch DRMplus sein. Das DABplus-System wurde zum ersten Mal in Deutschland im Sommer 2007 in Berlin getestet, regelmäßige Testsendungen laufen in der Tschechischen Republik. DABplus verwendet ein anderes Kodierungsverfahren, wodurch ein Sendeblock für deutlich mehr Programme genutzt werden kann. Kritiker der Entscheidung der KEF bemängeln, dass von der Kommission anscheinend nicht bedacht wurde, dass erst Anfang 2009 erhöhte Sendeleistungen für DAB zur Verfügung stehen werden.
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| China Radio International beendet Ausstrahlung via WRN |
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21.01.2008
Bereits zum 1. Januar 2008 gab es Änderungen in der Zusammenarbeit zwischen dem chinesischen Auslandsrundfunk CRI und dem Londoner Satellitensender WRN (World Radio Network). WRN bietet dem Berliner Publikum bereits seit einigen Monaten eine Auswahl von verschiedenen Auslandsdiensten auf der UKW-Frequenz 97,2 MHz. Bis zum Jahresanfang präsentierten die Londoner den Hörern in der deutschen Hauptstadt auch China Radio International (CRI). Ebenfalls von WRN betreut wurde die tägliche CRI-Ausstrahlung auf der luxemburger 1440 kHz. Beide gemeinsamen Projekte zwischen WRN und CRI wurden zum 1. Januar eingestellt: CRI entschied sich für eine finnisch-chinesische Gesellschaft und konnte so zumindest die Programme via RTL Luxemburg (19.00 UTC 1440 kHz) beibehalten.
Nun wurden auch die Sendungen via Astra bzw. Eutelsat Hotbird auf dem Kanal "WRN Deutsch" eingestellt. Ein Grund hierfür geht aus einer von der deutschen Redaktion veröffentlichten Mitteilung nicht hervor.
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| Deutsche Kurz-Welle |
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20.01.2008 Christoph Lanz, Direktor des Fernsehprogramms der Deutschen Welle, wurde in einem Interview des RBB zu den Ergebnissen einer Konferenz des deutschen Auslandsrundfunk befragt. Auf die Frage, von welchen Verbreitungswegen sich die DW bald verabschieden werde, nannte Lanz die Kurzwelle. Die Kurzwelle habe sich zwar in der Vergangenheit bewährt und sei auch heute noch bei der Versorgung des afrikanischen Raums unerlässlich, aber in anderen Teilen der Erde hätten es Veränderungen bei den bevorzugten Übertragungswegen gegeben. Diese Neuigkeiten wurden unter Berufung auf Kai Ludwig unter kimandrewelliott.com veröffentlicht. Bereits vor einigen Monaten hatte sich die Deutsche Welle von den analogen Kurzwellensendungen Richtung Nordamerika verabschiedet. Hinzu kam die Einstellung von zahlreichen Sprachdiensten und der Reduzierung der DRM-Sendungen. Hier macht sich der Sparkurs bemerkbar, welcher eingeschlagen wurde. Weitere Informationen unter www.dw-world.de
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RTÉ verlässt Mittelwelle |
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20.01.2008 Die irische Zeitung Independent bezeichnet die Abschaltung der Mittelwellenfrequenzen des irischen Rundfunks RTÉ als "goodbye to an old friend". Der öffentlich-rechtliche Rundfunk der grünen Insel plant die Verbreitung seines Programms "Radio 1" auf Mittelwelle einzustellen. Seit 1926 dient die Ausstrahlung in diesem Frequenzbereich der Versorgung von ländlichen Gebieten, wo UKW und DAB-Empfang nur schwer möglich ist. Doch ab 24. März 2008 kann Radio 1 mit seinen Sondersendungen (Sonntäglicher Kirchenfunk und ein wöchentliches Fußballspiel) nicht mehr auf Mittelwelle gehört werden. Die Hörer müssen dann auf die Langwelle 252 kHz umsteigen. RTÉ plant denen, die weder ein UKW- noch ein Langwellenradio besitzen, entsprechende Empfangsgeräte zukommen zu lassen. Eine Zielgruppe der Mittel- bzw. Langwelle sind auch die Fischer, die mehrere Meilen nicht auf Radio 1 verzichten wollen. Quelle: http://www.independent.ie/national-news/anger-as-rte-to-switch-off-medium-wave-band-1269254.html
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DRM-Sendungen aus Jülich, Rom und Rumänien
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19.01.2008 Nachdem die religiöse Sendeanstalt Christan Vision CVC die Kurzwellensendestation Jülich zum 1. Januar 2008 übernommen hatte, starteten vor kurzem die ersten DRM-Sendungen in englischer Sprache. Diese werden nach Angaben von drm-dx.de von 1400-1600 Uhr UTC auf 7145 kHz Richtung Großbritannien ausgestrahlt. Anfang des Jahres wurden die einstündigen, digitalen Sendungen aus dem Sendezentrum Moosbrunn (Österreich) eingestellt und nun durch zweistündige vom eigenen Sender ersetzt. Ebenfalls einen neuen DRM-Sender gibt es in Italien: Vom Senderstandort Santa Palomba bei Rom strahlt der staatliche Rundfunk RAI einen neuen DRM-Test aus: Auf der Frequenz 846 kHz wird nun rund um die Uhr das Programm RAI Radiouno gesendet. Hinzu kommen auf selber Frequenz Übertragungen des Programms "Isoradio". Nicht mehr beobachtet wurden digitale Sendungen des rumänischen Rundfunks. Nach dem Radio Romania die Ausstrahlungen über die Relaisstation Wertachtal beendet hatte, war man zunächst nicht mehr im "digitalen Äther" zu hören. Überraschend konnte vor wenigen Tagen eine Sendung auf 6160 kHz in den frühen Abendstunden beobachtet werden, die nicht von einem der deutschen Sendestandorte gesendet wurde, wie Recherchen ergaben. Möglicher Weise besitzt man nun einen eigenen, digitaltauglichen Sender.
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Auslandssender fordern mehr Informationsfreiheit
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07.01.2008 Die Intendanten der fünf führenden internationalen Rundfunksender haben dazu aufgerufen, die Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen zu respektieren und "jedwede Praxis einzustellen, die die Rechte der Menschen weltweit behindert, Informationen zu empfangen und zu vermitteln." Bei ihrem jährlichen Treffen in Hilversum (Niederlande) verabschiedeten die Intendanten von BBC World Service, Deutsche Welle, Radio France Internationale, Radio Netherlands und Voice of America eine gemeinsame Resolution, in der sie die zunehmenden Einschränkungen der Medienfreiheit und Angriffe gegen Journalisten in vielen Zielgebieten ihrer Sender verurteilen. "Besonders beunruhigend sind die Versuche einiger Regierungen, durch Lizenzierungs- und Regulierungsmaßnahmen lokalen Partnersendern die Wiederausstrahlung unserer Hörfunk- und Fernsehprogramme zu erschweren oder zu verbieten. Und immer mehr Staaten versuchen, mit Störsendern das Radio zu behindern und das Internet zu blockieren und zensieren", heißt es in der Resolution. In der Resolution drücken die Intendanten ihre Sorge aus über "tiefgehende und zunehmende Bedrohungen gegen das Recht, Informationen zu sammeln und es über nationale Grenzen hinaus zu verbreiten". Jan Hoek, Intendant von Radio Netherlands Worldwide, Sprecher der Gruppe der fünf großen westlichen Auslandssender: "Unsere wichtigste Aufgabe ist es, Menschen, die keinen Zugang zu unterschiedlichen Quellen und Standpunkten haben, zu informieren, Menschen, denen verlässliche und unabhängige Informationen fehlen. In einem zunehmend polarisierten Umfeld, in dem die Medien in vielen Ländern auf schwerwiegende Einschränkungen der Pressefreiheit stoßen, ist es wichtig, dass wir uns gemeinsam für die Bedürfnisse dieser Millionen von Mediennutzern einsetzen, die von uns als einer vitalen Quelle der glaubwürdigen Information abhängen." Nach Angaben zahlreicher Organisationen ist die Pressefreiheit in den vergangenen Jahren zunehmend bedroht. So beklagt Reporter ohne Grenzen einen stetigen Anstieg der getöteten Journalisten weltweit seit 2002. Die fünf internationalen Sender erreichen mit Hörfunk, Fernsehen und Internet wöchentlich mehrere Hundert Millionen Hörer, Zuschauer und User. Sie produzieren Programme in insgesamt 60 Sprachen, die durch mehrere Tausend Partnerstationen und Kabelsysteme rund um den Globus übernommen werden. Pressemitteilung der Deutschen Welle
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Nachrichten aus Flandern in neuem Design |
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07.01.2008 Die deutschsprachigen Webseiten des belgischen Rundfunks (VRT) haben ein neues Gewand erhalten. Aufgrund des neuen Layouts werden aktuelle Nachrichten und Berichte besser sichtbar und können noch schneller aktualisiert werden. Eine Besonderheit ist die Darstellung der Hauptnachrichten: Diese werden nun in einem Videofilm der jeweiligen Sprache auf dem oberen Teil der Seite präsentiert. Aber auch die Kurznachrichten sollen nun von der ehemaligen deutschen Redaktion von "Radio Vlaanderen Internationaal" interessant und übersichtlich auf die Seite gestellt werden. Flanderninfo.be besteht seit 2005 und übernimmt die Aufgabe des eingestellten Fremdsprachendienstes des flämischen Auslandsradios, seriös und zuverlässig über das Geschehen in Flandern und Belgien zu informieren. Ebenfalls verspricht man Tipps und Magazinberichte zu besonderen Veranstaltungen in Flandern zu präsentieren, kulturell und gesellschaftlich sollen die Besucher von www.deredactie.be/cm/de.redactie.deutsch immer auf der Höhe der Zeit sein. Damit das neue Design der Seite bei den Besuchern auch nach mehreren Wochen "frisch" erscheint, bedient man sich eines Tricks: Im Laufe des Tages verändert sich die Farbe der Seite, da werden die Nachrichten fast zur Nebensache...
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Sendestandort von Radio 700 bekannt |
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07.01.2008 Was von DXern bereits vermutet worden war, wurde DXaktuell.de nun bestätigt: Radio 700, das am am 25.12.07 auf Kurzwelle 6005 kHz gesendet hatte, nutzte die Kurzwellensendestelle Wertachtal. Die Erstsendung am 24.11.07 kam hingegen aus der Eifel. Vom Programmanbieter wurde in Pressemeldungen mehrmals von einem "eigenen Sendestandort in der Eifel" berichtigt, auf der Sendereigenen Webseite und der QSL-Karte der Station waren Fotos von einer anderen Sendestation zu finden. Diese wurde von Radio 700 jedoch nicht genutzt. Nach eigenen Angaben bereitet man sich auf einen 24-Stundenbetrieb auf Kurzwelle vor. Möglicher Weise wird hierfür ein anderer Senderstandort verwendet. Homepage von Radio 700 (mit Livestream)
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Voice of America weitet Swahili-Programm aus |
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05.01.2008 Die Voice of America (VoA) hat zum 3. Januar 2008 ihr Swahili-Programm ausgeweitet und reagiert damit auf die angespannte Lage im ostafrikanischen Staat Kenia. Das neue Programm beinhaltet Live-Nachrichten, aktuelle Berichte aus dem Land und Diskussionen. Dies wurde in einer Pressemitteilung der Voice of America in Washington bekannt gegeben. Die erste Sendung enthielt ein Exklusiv-Interview mit Barack Obama, der die Menschen in Kenia aufrief, die "demokratische Tradition des Landes" wieder friedlich aufleben zu lassen. Die kenianische Regierung stoppte die Ausstrahlung von lokalen Radiosendern und Fernsehstationen, nachdem es über 300 Tote bei Demonstrationen gegen die Ergebnisse der letzten Wahlen gab. VoA-Direktor Dan Austin meinte, dass es nach den Unruhen in Kenia entscheidend sei, die Menschen mit genauen Informationen zu versorgen. Das neue Swahili-Programm wird mehrmals in der Woche auf Kurzwelle Richtung Ostafrika ausgestrahlt.
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Die Übergabe findet am 1. Januar statt... |
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27.12.2007 Sie ist ein Teil deutscher Rundfunkgeschichte: Die Kurzwellensendestation Jülich. Vor etwa einem Jahr wurde sie an die religiöse Gesellschaft CVC (Christan Vision) verkauft, in den nächsten Tagen findet die "Übergabe" statt. CVC wird zum ersten Januar 2008 zahlreiche Sendungen von anderen, europäischen Standorten einstellen und diese in das eigene Sendezentrum in Nordrhein-Westfalen verlagern. CVC plant außerdem DRM-Sendungen aus Jülich zu senden.
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Finnischer Rundfunk gibt Mittelwelle 558 kHz auf |
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22.12.2007 Nachdem der finnische Rundfunk YLE seine Kurzwellensendungen und die Mittelwellenausstrahlung auf 936 kHz Ende 2006 beendet hatte, folgt nun die Abschaltung des letzten AM-Senders. Die Mittelwellenfrequenz Helsinki 558 kHz wird am 31.12.2007 abgeschaltet, wie YLE Radio bekannt gab. Noch wird YLE Radio Peili und Radio Finland auf dieser Frequenz gesendet. Im neuen Jahr 2008 wird YLE also ausschließlich im Internet, auf UKW, via Satellit und DVB-T senden. Die Mittelwelle 936 kHz wurde in diesem Jahr mehrmals an andere Anbieter vermietet.
Quelle: V. Rinkinin - HCDX
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Radio St. Helena - Day erfolgreich beendet |
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16.12.2007 Mit 800 Watt um die Welt - dass das funktioniert hat Radio St. Helena am 15.12.2007 erneut bewiesen. Die jährliche Kurzwellensendung der kleinen Atlantikinsel wurde erneut von DXern auf dem ganzen Globus verfolgt. In Deutschland konnte bereits ab 1730 UTC die Sendung für Neuseeland verfolgt werden. Jedoch waren die Empfangsergebnisse unterschiedlich: Während einige Kurzwellenhörer ein außergewöhnlich klares und starkes Signal hören konnten, war an anderen Empfangsstationen nur ein schlechter Empfang möglich. Empfangsberichteschreiben lohnt sich auch dieses mal: Radio Saint Helena feiert ein doppeltes Jubiläum: 40 Jahre Radio St. Helena und zum zehnten Mal auf Kurzwelle, daher gibt es eine farbige Sonder-QSL-Karte. Die Hörberichte kann man an Radio St. Helena, P.O. Box 24, Jamestown, St. Helena Island, STHL 1ZZ, Südatlantik schicken. Wer eine Antwort wünscht, darf das Rückporto nicht vergessen: 5 US$ oder 5 Euro (als Schein) sollte man beilegen. Weitere Informationen findet man auch hier: http://www.sthelena.se/radioproject/
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Ausschreibung von Zehlendorfer MW-Frequenzen |
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11.12.2007 Die für Berlin und Brandenburg zuständige Medienanstalt MABB schreibt die Mittelwellenfrequenzen 567 kHz (100 kW), 693 kHz (250 kW) und 1359 kHz (100 kW) neu aus. Die Frequenz 567 kHz wurde vom RBB zum Jahreswechsel 2005/2006 aufgegeben, auf 693 kHz wird aktuell ein DRM-Simulcast-Test durchgeführt. Seit langer Zeit ungenutzt ist die Frequenz 1359 kHz, die aber "mit etwas größerem Aufwand nutzbar gemacht" werden könne. Gesendet werden soll von der Sendestation Zehlendorf bei Oranienburg (siehe Foto), nördlich von Berlin gelegen. Aktuell nutzt die Stimme Russlands die Frequenz 603 kHz, man möchte aber auf die reichweitenstärkere 693 kHz wechseln. Bis Ende Februar 2008 können sich Interessenten für diese Frequenzen bei der Medienanstalt Berlin-Brandenburg melden, gefordert wird ein analog oder digital ausgestrahltes 24-Stunden-Programm.
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Neues europäisches Radioprojekt geplant
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11.12.2007 2008 wird ein neues Radioprojekt gestartet: Das ERP (European Radio Project) will, wie bereits "Radio E" und "Network Europe", die europäische Sicht zu aktuellen Ereignissen beleuchten. Dies berichtete der Mediablog von Radio Netherlands. Rundfunkanstalten aus 13 Staaten der Europäischen Union werden am ERP teilnehmen, darunter auch bekannte Stationen wie Radio Netherlands Worldwide. Der neue, europäische Kanal soll im April 2008 starten und auf Frequenzen der Partnerstationen in Englisch, Deutsch, Polnisch und Französisch zu hören sein. Hinzu kommen noch fünf weitere Sprachdienste, die jedoch ausschließlich übersetztes Material der Hauptdienste erhalten. 2009 sollen diese um weitere Sprachen erweitert werden, darunter auch holländisch. Auch im Internet soll das Programm zu hören sein: Auf einer neuen Webseite, die im Juni nächsten Jahres online gehen wird, werden die Informationssendungen zum Abruf bereit stehen. Das European Radio Project wird mit Geldern der Europäischen Kommission unterstützt, die Programme sollen aber trotzdem unabhängig produziert werden.
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Neues vom DRM-Radio |
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10.12.2007 Bereits vor einigen Wochen berichtete DXaktuell.de über einen wahren "Multimedia-Center" der Firma Chengdu NewStar Electronic aus China, der neben diversen Funktionen (z.B. eBook-Reader, MP3, Video) auch ein DRMDAB-Empfänger im Angebot hat. Nicht wie bisherige Empfänger basiert der "WR608" auf dem Radioscape-Modul, sondern auf einem neuen RCSS-Modul. CDNSE teilte vor kurzem mit, dass die ersten Testgeräte im Januar 2008 in Europa verfügbar sein werden. Zurzeit arbeite man mit Thomson zusammen, um den "WR608" zu einem günstigen Preis auf den Markt zu bringen. Weiter Informationen auf der Herstellerseite www.cdnse.com und unter www.26mhz.us.
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Zukunft der Kurzwellensendungen von Radio Tirana
ungewiss |
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09.12.2007 Wie in der A-DX-Mailingliste bekannt wurde, hat die European Broadcasting Union Radio Tirana die Einstellung der Kurzwellensendungen empfohlen. Der albanische Auslandsdienst solle stattdessen seine Programme über das Internet verbreiten. Grund für diesen Vorschlag sei die Tatsache, dass die Ausstrahlung der Programme teuer sei, als die Produktion. Zum heutigen Zeitpunkt ist die Zukunft der KW-Programme unsicher, die Umstellung von Radio Tirana als reines Internetradio würde auch personelle Veränderungen mit sich bringen. Der "Genaral-Director" des Senders sieht die Zukunft der Station ganz anders: Nach seinen Informationen soll der Auslandsdienst komplett geschlossen werden. Diese Entscheidung würde dem aktuellen Trend folgen.
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Radio 700 übernimmt Traditionsfrequenz
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24.10.2007 Die ehemalige Deutschlandradio-Kurzwellenfrequenz 6005 kHz im 49-Meter-Band hat einen neuen Contentanbieter gefunden. Die bis zum 17. Juli 2007 vom Deutschlandradio als RIAS-Nachfolger genutzte Frequenz wurde von der Bundesnetzagentur im Benehmen mit Deutschlandradio an das „Funkhaus Euskirchen“ übertragen. Hier wird bald das 24-stündige deutschsprachige Europa-Programm "Radio 700" verbreiten. Derzeit ist "Radio 700" bereits weltweit im Internet als Stereo-Stream mit 160 kbits zu hören sowie in einigen Regionen Deutschlands im Kabel zu empfangen. „Die neue Kurzwelle ist vor allem für Hörer gedacht, die unser europäisches Informations- und Unterhaltungsprogramm mobil, also im Auto, im Hotel oder am Strand, genießen wollen“, meint Bernd Frinken, Programmverantwortlicher von Radio 700. "Kurzwellen kennen keine Grenzen und überbrücken tausende Kilometer" heißt es in einer heute veröffentlichten Pressemitteilung. „Wir planten schon lange die Verbreitung unseres Programms über eine Kurzwelle“, so Frinken weiter. „Als dann plötzlich die Traditionsfrequenz 6005 kHz nach einem Brand im Sender Berlin-Britz im Juli dieses Jahres verstummte und zur Disposition stand, war es für uns Ehre und Verpflichtung zugleich, sie für Radio 700 zu übernehmen.“ Von 1948 bis 1994 sendete auf dieser Frequenz RIAS Berlin, die "freie Stimme der freien Welt". Heute, im Jahre 2007, vor dem Hintergrund des zusammenwachsenden demokratischen Europas, soll „Radio 700“ diesen Integrationsprozess begleiten und fördern - mit europäischen Nachrichten und Informationen in deutscher Sprache, präsentiert auf einem multikulturellen, unterhaltsamen Musikteppich. Das Programm von „Radio 700“ besteht aus stündlichen Nachrichtenübernahmen von europäischen Partnerstationen wie dem Deutschlandfunk, Radio Prag, Radio Vatikan, Radio France International, Radio Schweden und anderen. So erhalten Hörer in deutscher Sprache ein breites Bild über Fakten, Stimmungen und Sichtweisen in Deutschland und in anderen Ländern Europas. Der das Wortprogramm tragende Musikteppich unterstützt diese Zielrichtung mit deutschen und fremdsprachigen europäischen Musikproduktionen - von isländisch bis griechisch, von spanisch bis estnisch. Auch Wortbeiträge wie Berichte, Reportagen, Presseschauen und Musikmoderationen werden von Mitarbeitern aus verschiedenen europäischen Ländern beigesteuert. Zahlreiche „Specials“ zu verschiedenen Themen, vor allem in den Abendstunden, sorgen für ein breit gefächertes Hörerinteresse und Feedback. Die Sendungen werden im Funkhaus Euskirchen produziert und über einen eigenen KW-Sender in der Eifel ausgestrahlt. Vom Studio bis zur Sendeantenne obliegt die gesamte Programmabwicklung und Sendetechnik dem Funkhaus Euskirchen. "Das ist bisher einmalig in Deutschland, dass der Programmveranstalter auch die technische Sendeabwicklung auf Kurzwelle übernimmt," so Burkhard Baumgartner von Radio 700 und meint: "Dies kommt der Ausstrahlungsqualität zugute." Trotz der fortschreitenden Digitalisierung im Hörfunk wird „Radio 700“ auf der Kurzwelle klassisch analog ausgestrahlt. Die Gründe nennt Programmchef Bernd Frinken: „Wir wollen mit der Kurzwelle möglichst viele Hörer erreichen, die auf Reisen sind, oder die zu Hause weder über einen schnellen DSL-Anschluss für Radio 700 im Internet noch über Radio 700 im Kabel verfügen. In Ermangelung preiswerter KW-Digitalempfänger und der großen Zahl noch vorhandener analoger Alt-Geräte ist dies für uns auf längere Zeit die einzig sinnvolle Sendeart auf Kurzwelle.“ Wer weitere Informationen über Radio 700 möchte, findet sie hier: www.radio700.de Quelle: Radio 700 via A-DX
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Weltweit erste DRM+ Ausstrahlung in Hannover |
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22.11.2007 Die Niedersächsische Landesmedienanstalt (NLM) führt seit Sommer 2005 mit der Leibniz Universität Hannover und der Firma Starwaves, die bereits mit der DRMDAB-Truckbox für Schlagzeilen sorgte, einen Modellversuch zur Erprobung digitaler Hörfunktechniken in Hannover durch. Zunächst wurde die Nutzung eines Kurzwellenbereichs zur Hörfunkversorgung mit dem digitalen Sendesystem DRM im lokalen Bereich erfolgreich getestet. Hierbei wird auf 26045 kHz eine Auswahl niedersächsischer Radioprogramme ausgestrahlt. In einem weiteren Schritt wurde der weltweit erste DRM+ Sender in Hannover am 20. November 2007 eingeschaltet. DRM+ ist ein schmalbandiges digitales Hörfunksystem und könnte in Zukunft den analogen UKW Hörfunk schrittweise ergänzen und später sogar ablösen. Mit DRM+ können sowohl große Gebiete wie z. B. Niedersachsen auf nur einer UKW Frequenz als Gleichkanalnetz und auch lokale Gebiete punktuell mit Hörfunk versorgt werden. Durch die Digitalisierung ist der Empfang von mehr Programmen in störungsfreier CD-Qualität im Haus und mobil möglich. Entwickelt wurde dieses System von einem internationalen Konsortium; der erste Sender wurde in der Leibniz Universität Hannover gebaut. NLM-Direktor Reinhold Albert betonte, dass gerade schmalbandige digitale Übertragungsverfahren wie DRM+ einen wichtigen Stellenwert bei der Digitalisierung des lokalen Hörfunks haben. Diese Weltpremiere beweise außerdem die Technik-Kompetenz des Universitätsstandorts Hannover. „Wir sind stolz darauf, dass unter der technischen Leitung von Dipl. Ing. Albert Waal der weltweit erste Feldtest mit dem digitalen Hörfunksystem DRM+ in Hannover stattfindet“, so der Leiter des Instituts für Kommunikationstechnik, Prof. Dr. Thomas Kaiser. Da diese Aussendungen auf 95,20 MHz ausschließlich zur Erprobung im Rahmen der Standardisierung des neuen Systems dienen, erfolgen in nächster Zeit diverse Messungen mit der Bundesnetzagentur, dem Norddeutschen Rundfunk und der T-Systems Media&Broadcast GmbH. Diese und weitere Ergebnisse sollen dann die Grundlage für Planungsrichtlinien sein, damit das System DRM+ eingeführt werden kann. Pressemitteilung der Firma Starwaves, ergänzt Mehr dazu finden Sie auf
www.starwaves.com und
unter www.nlm.de .
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DRM-Frequenzbereiche festgelegt |
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18.11.2007
Um den digitalen Kurzwellenrundfunk (DRM) zu fördern, werden die Rundfunkanstalten aufgefordert, die folgenden Frequenzbereiche für AM-Ausstrahlungen zu meiden und für digitale Ausstrahlungen zu verwenden bzw. freizuhalten. 5900-5950 kHz, 7300-7350 kHz, 9400-9500 kHz, 11600-11650 kHz, 12050-12100 kHz, 13570-13600 kHz, 13800-13870 kHz, 15600-15800 kHz, 17480-17550 kHz und 18900-19020 kHz. Diese Frequenzbereiche wurden auf der World Radio Conference (WRC-07) festgelegt. Weitere Informationen zu DRM befinden sich hier. Quelle: DRM-L Mailingliste
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DRM-Tests aus Donebach |
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14.11.2007
Vom Standort Donebach im Odenwald konnten in den vergangenen Tagen Tests im digitalen Standard DRM beobachtet werden. Ausgestrahlt wurde auf 153 kHz das Programm des Deutschlandfunks.
Die Sendeanlage Donebach, 1966 errichtet,
verbreitet mit einer Leistung von 500 Kilowatt das Deutschlandfunkprogramm
sowie beispielsweise Sondersendungen aus dem Bundestag. Die Reichweite
liegt terrestrisch bei nahezu 5.000 Kilometern. "Ein Radius, den auch DRM
beibehält", verspricht die Telekom-Tochter. Diese Reichweitenangabe
erscheint jedoch sehr optimistisch.
Weitere Testsendungen werden wahrscheinlich auch in den nächsten Tagen zu beobachten sein. Man wird aber wieder zur herkömmlichen, analogen Ausstrahlung zurückkehren. Über einen DRM-Regelbetrieb vom Standort Donebach ist noch nichts bekannt. Die Sendung ist nun unter der Kennung "Deutschlandfunk" zu unregelmäßigen Zeiten auf der Langwelle 153 kHz zu beobachten.
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RFE reagiert auf Ausnahmezustand in Georgien |
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10.11.2007 Radio Free Europe / Radio Liberty reagiert auf den Ausnahmezustand in Georgien. Wie der Mediablog von RNW meldet, seien Radiopartner des amerikanischen Senders abgeschaltet. Aus diesem Grund wurden die Kurzwellen- und Mittelwellensendungen des georgischen Dienstes erweitert. Man hofft so, trotzdem Georgien mit Programmen zu versorgen. Zusätzlich startete man einen SMS- und E-Mail-Informationsdienst. Das Programm ist nun auch auf Mittelwelle 864 kHz um 1400-1500 UTC zu hören, der Sender befindet sich vermutlich in Armenien. Zusätzlich nutzt man in den nächsten zwei Wochen die Kurzwellenfrequenzen 11855 und 15150 kHz um 1400-1500 und 2000-2045 UTC. Weiterhin kann das Programm über Satellit verfolgt werden.
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glassrbije.org geht online |
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09.11.2007 Nach dem aus "Radio Jugoslawien" "Radio Serbien und Montenegro" und schließlich "Radio Serbien" wurde, war es höchste Zeit für eine Homepage. Die alte Adresse "radioyu.org" wurde nun durch www.glassrbije.org ersetzt. Hinzu kommt ein neues, verbessertes Design. Im deutschen Bereich der Seite findet man neben aktuellen Nachrichten auch Sportinformationen und selbstverständlich die letzte Sendung als RealAudio-Stream. Auf Kurzwelle kann man das Programm auf der Frequenz 7240 kHz empfangen und zwar täglich um 1700-1730 UTC und Sonntags-Freitags zusätzlich um 21.00-21.30 UTC.
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Russland: Vier neue DRM-Programme in Planung |
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08.11.2007 Kaum ist das erste russische DRM-Symposium in Moskau zu Ende gegangen, plant man vier weitere Programme im digitalen Modus DRM auszustrahlen. Nach Berichten des Online-Magazins Kommersant sei geplant, neben den Kanälen "Radio Rossii", "Radio Yunost" und "Radio Mayak" auch ein weiteres Programm auszustrahlen. Mit "Radio Yunost" würde sich ein Jugendprogramm, mit "Radio Mayak" (= "Radio Leuchtturm") ein Informationsprogramm im DRM-Angebot der russischen Föderation befinden. Weiterhin gesendet werden soll das Auslandsprogramm "Die Stimme Russlands". Die Planungen sollen in den nächsten Tagen an die Regierung weitergeleitet werden. Hinzu kommt auch der Übergang auf DVB-T zur TV-Versorgung via Antenne. Auf dem DRM-Symposium wurde beschlossen, die bestehenden Kurz- und Mittelwellensender auf DRM umzurüsten. Bereits geschehen ist dies in Taldom und Komsomolsk Amur, von diesen Sendestationen werden täglich mehrere Stunden digitale Programme gesendet.
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IBB-Sendestation
Marokko schließt 2008 |
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02.11.2007 Die amerikanische Relaisstation in Marokko wird im März 2008 geschlossen und später an die marokkanische Regierung zurückgegeben. Dies wird im RNW-Mediablog berichtet. Betreiber der Station ist das International Broadcasting Bureau IBB. Grund für die Schließung seien die ansteigenden Kosten. Obwohl hiermit eine wichtige Sendestation des IBB geschlossen wird, soll die Zahl der auf Kurzwelle ausgestrahlten Sendungen nicht reduziert werden. Was zurzeit aus Marokko ausgestrahlt wird, wird im Frühjahr 2008 auf andere Stationen verlagert. Die Sendestation in Marokko ist mit zehn 500-Kilowatt-Sendern ausgestattet, die aktuell nur mit halber Leistung betrieben werden. Diese werden für 20 Dienste der Voice of America und sieben von Radio Free Europe / Radio Liberty genutzt. Möglicher Weise werden in Zukunft die IBB-eigenen Sendestationen in Biblis, Lampertheim sowie Kuwait verstärkt eingesetzt.
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Frequenzwechsel bei
Radio HCJB Quito |
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01.11.2007 Radio HCJB aus Ecuador wird ab Freitag, den 2. November in DRM auf 15275 kHz senden. Das Programm wird von 1100-1200 Uhr UTC Richtung Europa ausgestrahlt. Zunächst gibt es die tägliche halbe Stunde auf Hochdeutsch, im Anschluss folgt dann das plattdeutsche Programm. Grund für den Frequenz- und Zeitwechsel sind die schlechteren Empfangsergebnisse der letzten Wochen. Zudem gab es Störungen durch benachbarte Stationen. Weitere Informationen unter www.andenstimme.org |
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DRS4 News geht auf Sendung |
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31.10.2007 Am kommenden Montag 5. November geht DRS 4 News auf Sendung, das neue Nachrichtenprogramm von Schweizer Radio DRS. DRS 4 News informiert rund um die Uhr über Aktuelles aus Politik, Wirtschaft und Sport, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft. Die Programmfamilie von Schweizer Radio DRS wird somit um ein reines Informationsprogramm ergänzt – empfangbar über DAB, Kabel, Internet und Satellit. DRS 4 News ist ein reines Wortprogramm, das im Radiostudio Bern produziert wird. Es bietet in "raschem Rhythmus aktuelle, qualitativ hochwertige Informationen und thematisiert die Hintergründe und Auswirkungen von Ereignissen und Entwicklungen", wie aus der heute veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht. Die Grundstruktur des Programms bilden die Nachrichtenbulletins zur vollen und halben Stunde rund um die Uhr, jeden Tag im Jahr. Zusätzlich gibt es Wetter- und Verkehrsinformationen. Hinzu kommt ein kurzer, viertelstündlicher Nachrichtenüberblick. Die Moderatorinnen und Moderatoren führen an allen Werktagen von 6 bis 20 Uhr (samstags von 6 bis 13 Uhr) live durch das Programm. Eine Besonderheit des neuen Programms ist eine ausgedehnte Live-Sportberichterstattung: Ganze Fußball- oder Eishockeyspiele sollen in ausführlichen Konferenzschaltungen übertragen werden. DRS 4 News verbindet Radio („on air“) und Internet („online“). Unter www.drs4news.ch betreibt die Redaktion ein umfangreiches Informationsangebot mit radiospezifischen Inhalten, beispielsweise in Form eigens aufbereiteter themenspezifischer Podcasts. |
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Neuigkeiten von Radio
Exterior de España und RTL |
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30.10.2007 Zum Wechsel auf den Wintersendeplan B07 tauchen zwei neue Registrierungen des spanischen Auslandsdienstes auf. Der Plan von Radio Exterior de España beinhaltet erneut eine deutschsprachige Sendung, die wieder Montags und Donnerstags ausgestrahlt werden soll. Hierbei handelt es um ein "Phantom", das in regelmäßigen Abstand auftaucht. Bestätigt wurde dies nochmals durch das Ausbleiben eines deutschen Programms auf der von REE angegebenen Sendefrequenz. Die letzte deutschsprachige Sendung lief im Sommer 2004. Als die Sendungen ausblieben und sich die Hörer bei REE erkundigten, wurde der Programmausfall mit dem Urlaub der Redaktion begründet. Tatsächlich entließ der spanische Rundfunk die Macher des Programms. Ebenfalls neu im Programmplan ist eine DRM-Sendung. Diese Sendung konnte gegen 08:45 UTC empfangen und dekodiert werden. Hintergründe zu dieser Ausstrahlung sind noch nicht bekannt. Ebenfalls unklar ist, ob es sich hier um irreguläre Übertragungen handelt. Neuigkeiten gibt es auch aus Luxemburg: Vor kurzem wurde noch bestätigt, dass die digitalen Ausstrahlungen auf Kurzwelle von RTL RADIO und RTL FRANCE nur noch von 0600-1800 Uhr UTC stattfinden werden sollen. Die Leitung der Sendestation Junglinster berichtet jedoch weiterhin von einem 24-Stunden-Dienst. Diese Sendungen würden solange ganztägig ausgestrahlt, bis man "neue Anweisungen erhalte", so im Radioforum von ukwtv.de.
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DRM-Sendungen von RRI werden eingestellt |
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26.10.2007 Die DRM-Sendungen des rumänischen Auslandsdienstes RRI werden zum Übergang auf den Wintersendeplan B07 eingestellt. Dies teilte Walter Brodowsky vom Senderbetreiber T-Systems Media & Broadcast mit. Radio Romania International war der erste Sender Rumäniens, der die neue Sendetechnik DRM nutzte. Die DRM-Sendung wurde über den Sender Wertachtal in Kooperation mit World Radio Network übertragen, Sendesprache war Englisch. Bis zum 28.10.07 konnte man das Programm noch digital auf 9600 kHz um 1400-1430 UTC hören. Weitere Informationen unter www.rri.ro
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Neuigkeiten aus Korea
und Ägypten |
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22.10.2007 Radio Kairo wird in Zukunft sein deutsches Programm im Winterhalbjahr auf 6250 kHz senden und es damit nicht mehr auf der Stammfrequenz 9990 kHz verbreiten. Man kann nun hoffen, dass sich die Tonqualität der Ausstrahlung verbessern wird. Weiterhin zu hören sein wird Radio Kairo über den Satelliten Eutelsat Hotbird 13° Ost. Nachrichten gibt es auch aus der südkoreanischen Hauptstadt Seoul: Das deutsche Programm von KBS World Radio wird zum Winterplan um 18.00 Uhr DRM und um 07.00 Uhr DRM in voller Länge über WRN Deutsch übertragen. Aktuell sind nur gekürzte Versionen zu hören. Wer noch mehr über Korea, KBS und die koreanische Sprache erfahren will, kann das Hörertreffen des "KBS World Hörerclubs" besuchen. Weitere Informationen gibt es unter http://world.kbs.co.kr und www.wrn.org.
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BBC Worldservice
erweitert DRM-Ausstrahlungen |
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22.10.2007 Überraschend kündigte der BBC-Auslandsdienst eine Erweiterung der digitalen Ausstrahlungen im DRM-Modus an. Es handelt sich hierbei um zwei zusätzliche Stunden pro Tag: Die digitalen Kurzwellensendungen werden mit Beginn der Wintersendeperiode am 28.10.2007 bereits um 1700 Uhr DRM starten. Der britische Auslandsdienst hatte vor einem Jahr seine DRM-Ausstrahlungen massiv gekürzt, betonte aber, dass man noch "einen Fuß in der Tür lasse". Zusätzlich zum laufenden Programm sendet der BBC Worldservice über die Sendeanlage im norwegischen Kvitsøy Wetterdaten in Textform, außerdem einen elektronischen Programmguide (EPG). Über den eigenen Mittelwellensender auf 1296 kHz wird das Programm in den Abendstunden übertragen.
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DRM-Sendungen im
Winterhalbjahr |
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20.10.2007 Ende Oktober beginnt die Wintersendeperiode, neben den analogen Stationen stellen auch die digitalen Sender ihre Frequenzen um. Hier wird es einige Änderungen geben: Die Deutsche Welle wird Ihre DRM-Sendungen reduzieren, bleibt aber dennoch 24h on air. Den neuen Sendeplan finden Sie in der Linkliste unten. Einige Änderungen wird es auch beim niederländischen Auslandsdienst RNW geben: Alle Ausstrahlungen aus Flevo werden eingestellt, sowohl analog als auch digital. Dafür werden folgende DRM-Senderstandorte eingesetzt: Bonaire, Nauen und Wertachtal. Ebenfalls fallen die DRM-Sendungen aus Sackville, Kanada weg. Die T-Systems Media & Broadcast, Betreiber der Sendeanlagen in Nauen und Wertachtal, bestätigte, dass es neue Programme über die DRM-Sender geben werde. Genaueres werde man kurz vor dem 29.10. veröffentlichen. Zukünftiger DRM-Sendeplan von RNW: http://pdis.rnw.nl/werkman/drmschedule.php Zukünftiger AM-Sendeplan von RNW: http://pdis.rnw.nl/werkman/ammschedule.php Geplanter DRM-Sendeplan der DW: http://www.dw-world.de/popups/popup_pdf/0,,2511391,00.pdf
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Freude bei den
Andenstimmen - Pappradios nach Südamerika |
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14.10.2007 Marco Schaa gab die Information in der "DX-Sendung" bekannt: Radio HCJB - Die Stimme der Anden aus Ecuador darf noch bis Ende 2008 aus Pifo senden. Die Andenhauptstadt Quito bekommt einen neuen Flughafen, doch der Antennenpark von Radio HCJB befindet sich genau in der Einflugschneise. Einige Sendeantennen sind bereits abgebaut, auch die Europaantenne sollte spätestens bis Ende 2007 aus Sicherheitsgründen verschwunden sein. Nun erklärte sich der Flughafenbetreiber einverstanden, das der religiöse Sender seine Antenne bis Ende 2008 stehen lassen darf. Radio HCJB hofft nun auf viele Empfangsberichte von der Hörerschaft! Auch die DRM-Sendungen werden weitergehen, aus diesem Anlass will man "Pappradios" in Südamerika verteilen, mit denen man die digitalen Ausstrahlungen hören kann. Einzig ein PC ist noch zur Dekodierung nötig. Weitere Informationen unter: www.andenstimme.org
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Neues von Radio St.
Helena |
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09.10.2007 Wie Robert Kipp mitteilt, feiert Radio St. Helena sein großes "Doppel-Jubiläum" 2007 mit einer sehr besonderen "Radio St. Helena Day 2007"-Kurzwellensendung. Dieses Jahr feiert Radio St. Helena:
Hier der Sendeplan für Samstag, den 15. Dezember 2007:
Alle Angaben in UTC. Gesendet wird auf 11092,5 kHz in USB mit 1000 Watt und dafür eine 3-elementige, monobandige Richtantenne benutzen. Für diese einmalige "Doppel-Jubiläumssendung" wird eine besondere, farbige QSL-Karte ausgestellt. Weitere Infos werden auf www.sthelena.se/radioproject veröffentlicht.
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Neuer DRM-Sendestandort in Australien |
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09.10.2007 / Verschoben am 25.10.2007 Aus Darwin in Australien konnten vom 09. bis 13.10.2007 DRM-Signale auch in Deutschland empfangen werden. Der religiöse Sender CVC Australia hatte die Arbeiten an der eigenen Sendestation abgeschlossen und sendete mit ca. 100 kW Richtung China. Quelle: ukwtv.de Radioforum
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